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    Noventiz informiert

    Noventiz Spende Hochwasser-Katastrophe
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    Noventiz spendet 20.000€ für die Hochwasser-Katastrophe in Deutschland

    Die Noventiz Geschäftsführung und Mitarbeitenden sprechen allen Betroffenen der Hochwasser-Katastrophe ihr Mitgefühl aus.
    Die furchtbaren Bilder aus Erftstadt, Euskirchen, Bad Neuenahr, Schuld und anderen Orten haben erschüttert und gezeigt, wie fragil die Sicherheit ist, die oft für selbstverständlich gehalten wird.
    Inmitten des Schreckens gibt es aber auch eine beindruckende Hilfsbereitschaft. Viele Menschen packen mit an oder spenden dringend Benötigtes. Hotels stellen Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung, Unternehmen bringen Bagger, Transportfahrzeuge und technisches Gerät. Feuerwehr, medizinisches Personal, technisches Hilfswerk tun, was sie können.

    „Noventiz verfügt weder über Hotelraum noch über technisches Gerät. Was wir tun können, ist, einen finanziellen Beitrag zu leisten. Daher spenden wir eine Summe von 20.000€ an das „Aktionsbündnis Deutschland hilft“, damit in den betroffenen Gebieten Hilfe geleistet werden kann“, so der Noventiz Geschäftsführer Dirk Boxhammer.​

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    Gemeinsam gegen Corona: Betriebsimpfungen bei Noventiz

    Seit dem 17. Juni haben alle Noventiz Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Möglichkeit eine Corona-Schutzimpfung zu erhalten.

    „Wir freuen uns unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein Impfangebot machen zu können. Noventiz hat immer schon viel Wert auf die Gesundheit der Mitarbeiter gelegt, deshalb war es für uns klar, dass wir uns so schnell wie möglich um die Corona-Betriebsimpfungen kümmern“, so der Sicherheitsbeauftragte Jochen Siegburg von Noventiz.

    Auch die Grippeschutzimpfung bietet Noventiz allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern jährlich an.

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    Neues Verpackungslogo: Duale Systeme, darunter Noventiz stellen Markeninhabern einheitliche Trennhinweise für ihre Verpackungen zur Verfügung

    Ab sofort haben Inverkehrbringer von Verpackungen die Möglichkeit, ihre Verpackungen mit Trennhinweisen zu kennzeichnen. Die Symbole zeigen Verbraucher*innen, wie eine Verpackung richtig zu trennen und zu entsorgen ist. Insgesamt neun beteiligte duale Systeme, darunter auch Noventiz stellen das neue Verpackungslogo kostenfrei zur Verfügung. Ziel des Angebots ist es, langfristig die Sammelmengen in den Gelben Tonnen und Säcken zu erhöhen sowie die Qualität der gesammelten Wertstoffe zu verbessern. Der Handlungsbedarf ist groß: Durchschnittlich 30 Prozent falsch entsorgter Abfall in der Gelben Tonne oder im Gelben Sack erschweren oder verhindern das Recycling wertvoller Rohstoffe.

    Etwa 200.000 Unternehmen sind derzeit bei der Zentralen Stelle Verpackungsregister (ZSVR) registriert. Als Inverkehrbringer von Verpackungen übernehmen sie damit und durch die Beteiligung an einem dualen System Produktverantwortung im Sinne des Verpackungs-gesetzes. Entsprechend groß ist die Nachfrage der Unternehmen nach Angeboten zur Aufklärung der Verbraucher*innen, wie Verpackungen richtig zu entsorgen sind. Mit den neuen Trennhinweisen bieten die beteiligten dualen Systeme* den bei der ZSVR registrierten Unternehmen hierfür erstmals eine herstellerübergreifende und kostenlose Lösung.

    Verantwortung zeigen: Hochland und STYLEX nutzen das neue Verpackungslogo

    Unternehmen, die die Trennhinweise auf ihren Verpackungen integrieren, klären damit nicht nur ihre Kund*innen über richtige Mülltrennung auf, sondern zeigen Verbraucher*innen auch, dass sie Produktverantwortung für ihre Verpackungen übernehmen. Das Unternehmen STYLEX hat sich bereits für das neue Verpackungslogo entschieden. „Wir sind uns der Wichtigkeit des Themas ‚richtige Abfalltrennung‘ und der damit verbundenen Produktverantwortung bewusst“, erklärt Sönke Carstensen, Geschäftsführer der STYLEX Schreibwaren GmbH. „Dazu gehört für uns auch, Kund*innen dabei zu unterstützen, unsere Verpackungen korrekt zu trennen und zu entsorgen.“ Der Schreibwarenhersteller wird die Trennhinweise ab Herbst 2021 auf seinen Verpackungen abdrucken.

    Auch die Hochland Deutschland GmbH wird ab September 2021 auf den Produkten der Marke „Grünländer“ das neue Verpackungslogo einsetzen. „Wir freuen uns, ab September 2021 als erste Marke aus der Lebensmittelbranche den neuen Trennhinweis zu nutzen. Das Logo ist für uns ein wichtiges Instrument, um Verbraucher*innen zu zeigen, wie sie unsere Verpackungen richtig entsorgen. Es liegt uns besonders am Herzen, als Marke unseren Beitrag zu leisten, die Recyclingquote in Deutschland weiter zu erhöhen und Wertstoffe im Kreislauf zu halten“, so Markus Birzer, Head of Brand Grünländer.

    Ein Verpackungslogo mit Wiedererkennungs- und Lerneffekt

    Einfache Symbole zeigen Verbraucher*innen auf einen Blick, ob die Verpackung – je nach Materialart – in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack, ins Altpapier oder in Glascontainer entsorgt werden muss. Auch eine Kombination von Materialarten lässt sich mit dem Verpackungslogo einfach abbilden. Das einheitliche Grundlayout sorgt zudem für einen starken Wiedererkennungs- und Lerneffekt bei Verbraucher*innen. Gleichzeitig kann das Logo individuell entsprechend den Bedürfnissen der Hersteller modifiziert werden. Optional ist zum Beispiel die Ergänzung von Textelementen oder QR-Codes möglich. Die QR-Codes leiten auf weiterführende Informationen wie Kurzfilme und Verbrauchertipps weiter, die ebenfalls von den dualen Systemen zur Verfügung gestellt werden.

    Weitere Informationen über das Verpackungslogo erhalten Sie unter www.trenn-hinweis.de

    Über die beteiligten dualen Systeme

    Die dualen Systeme organisieren mit ihren Dienstleistern aus der Entsorgungs- und Recyclingbranche bundesweit die Sammlung, Sortierung und Verwertung gebrauchter Verkaufsverpackungen. Grundlage für ihre Arbeit ist das Verpackungsgesetz.

    Hier mehr über Noventiz Dual erfahren.

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    Kennzeichnung für Einwegkunststoffprodukte

    Das Bundeskabinett hat am 10. Februar 2021 die Einwegkunststoffkennzeichnungsverordnung (EWKKennzV) beschlossen. Ab dem 3. Juli 2021 sind bestimmte Einwegkunststoffprodukte zu kennzeichnen. Die Kennzeichnung soll die Verbraucherinnen und Verbraucher darauf hinweisen, dass die genannten Produkte Kunststoff enthalten, welcher Entsorgungsweg zu vermeiden ist und welche Umweltfolgen eine unsachgemäße Entsorgung hat.

    Gemäß Artikel 7 Absatz 1 der Richtlinie (EU) 2019/904 haben die EU-Mitgliedstaaten dafür zu sorgen, dass die in Verkehr gebrachten Einwegkunststoffprodukte entweder auf der Verpackung oder dem Produkt selbst eine Kennzeichnung tragen. Von der Kennzeichnungspflicht auf den Verpackungen umfasst sind

      • Hygieneeinlagen (Binden), Tampons, Tamponapplikatoren
      • Feuchttücher, die beispielsweise für die Körper- und Haushaltspflege genutzt werden
      • Verpackungen von Tabakprodukten mit kunststoffhaltigen Filtern und von kunststoffhaltigen Filtern zur Verwendung in Tabakprodukten
      • Einweggetränkebecher aus Kunststoff müssen künftig auf dem Becher selbst gekennzeichnet werden.

    Darüber hinaus müssen Verschlüsse und Deckel von Getränkebehältern aus Kunststoff ab dem 3. Juli 2024 fest mit dem Getränkebehälter verbunden sein.

    Die Europäische Kommission stellt hochauflösende Bilddateien als Druckvorlagen (Vektorgraphiken) zur Verfügung. Die Druckvorlagen können hier auf der Internetseite der Europäischen Kommission heruntergeladen werden.

    Die EWKKennzV trägt zu den Zielen der Richtlinie (EU) 2019/904 bei, den Verbrauch von Produkten aus Einwegkunststoff zu reduzieren, die Ressource „Kunststoff“ besser zu bewirtschaften und das achtlose Wegwerfen von Abfällen in die Umwelt zu begrenzen. Diese Zielsetzung entspricht in vollem Umfang dem 5-Punkte-Plan des Bundesumweltministeriums für weniger Plastik und mehr Recycling und der Entschließung des Bundesrates zur Reduzierung unnötiger Kunststoffabfälle (Bundesrat-Drucksache (BR-Drs.) 343/19 (Beschluss)).

    Die Verordnung wird nunmehr dem Deutschen Bundestag zur Befassung zugeleitet und bedarf anschließend der Zustimmung des Bundesrates. Die Regelungen der Kennzeichnung sollen in allen EU-Staaten einheitlich am 03. Juli 2021 in Kraft treten.

    Informationen des Bundesumweltministeriums zur neuen Einwegkunststoffkennzeichnungsverordnung, die ab 3.7.2021 gelten sollen, erhalten Sie hier.

    Bei weiteren Fragen sprechen Sie gern Ihren Noventiz Ansprechpartner an.

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    Noventiz unterstützt Helping Hands Cologne e.V.

    „In diesen Zeiten dürfen wir – bei allen Einschränkungen, die Corona uns täglich abverlangt – diejenigen nicht vergessen, die keine große Lobby haben, die sie unterstützt!“ sagt Dirk Boxhammer, Geschäftsführer des Kölner Recyclingunternehmens Noventiz GmbH. „Daher haben wir uns entschieden, als lokales Unternehmen die Kölner Initiative für Obdachlose und Bedürftige „Helping Hands Cologne e.V.“ mit einer Spende zu unterstützen.“

    Seit 2014 engagiert sich Helping Hands e.V. in Köln für Obdachlose und Bedürftige. Ob es frische Mahlzeiten, Heißgetränke oder frische Kleidung ist, der Verein bietet bei wöchentlichen Kälte- und Versorgungsgängen das gesamte Jahr über Hilfe an. Auch Hygieneartikel oder Hilfsmittel zum Nächtigen auf der Straße, wie Isomatten und Schlafsäcke, werden verteilt.

    „Wir freuen uns sehr über die großzügige Spende von Noventiz. Gerade jetzt stehen wir vor großen Herausforderungen. Das Coronavirus trifft die Schwächsten in der Gesellschaft besonders schwer. Für viele Obdachlose fallen die Einnahmequellen weg, wie z. B. Kleingeld, das sie in Fußgängerzonen von Passanten bekommen, Pfandflaschen oder der Erlös aus dem Verkauf von Obdachlosenzeitungen. Sie können nicht einfach einkaufen, vorsorgen, oder sich in Quarantäne begeben. Deswegen brauchen Obdachlose in dieser Zeit noch mehr unsere Unterstützung. In der Coronazeit ist die Anzahl unserer Schützlinge nochmal angestiegen“, so Helmut Schenk, Helping Hands Cologne e. V. -Hilfe für Obdachlose und Bedürftige.

    Umso erfreulicher, dass Noventiz mit der Spende helfen konnte.
    Weitere Informationen zum Verein gibt es hier.

    Das gesamte Noventiz-Team wünscht frohe Weihnachten und ein gutes und gesundes neues Jahr 2021!

    systembeteiligungspflichtige Verpackungen, Verkaufsverpackungen
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    Sind Ihre Verpackungen registrierungs- und systembeteiligungspflichtig?

    Der Schnellcheck von der Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister gibt Aufschluss. Das neue Verpackungsgesetz, das es seit dem 1. Januar 2019 gibt, fordert zum einen die Registrierung bei der Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister und zum anderen die Beteiligung systembeteiligungspflichtiger Verpackungen bei einem dualen System.

    Sind Ihre Verpackungen denn nach dem Verpackungsgesetz registrierungs- und systembeteiligungspflichtig?

    Hier zum Schnelltest

    Bei weiteren Fragen wenden Sie sich gerne an das Noventiz Team unter

    Kontakt

    Mülltrennung wirkt
    Noventiz informiert

    Mülltrennung wirkt – Gemeinsam für mehr Recycling

    Mülltrennung im Fokus: Richtig Müll trennen ist gar nicht schwer. Oder doch? Gemeinsam wollen die dualen Systeme mit ihrer neuen Informationskampagne die Recyclingfähigkeit der gesammelten Abfälle im Gelben Sack / der gelben Tonne erhöhen. Das geht dann, wenn der Müll richtig getrennt ist. Doch wie trennen wir „richtig“?

    Die breit angelegte Kampagne informiert Verbraucherinnen und Verbrauer über Sinn und Zweck der getrennten Sammlung von Verpackungsabfällen, die hierzu eingerichteten Sammelsysteme und zur korrekten Sammlung gebrauchter Verpackungen. Trenntabellen für den Gelben Sack und die Gelbe Tonne sowie für die drei Glascontainer und die verschiedenen Papiererzeugnisse, Poster, Social Media-Posts, Werbespots – mit der breit angelegten Kampagne sollen auch die letzten Unsicherheiten beseitig werden.

    Mülltrennung ein aktuelles Thema

    Denn nach wie vor ist der Anteil an Restmüll im Gelben Sack und in der Gelben Tonne zu hoch: Und zu viel Restmüll erschwert ein effektives Recycling. Dadurch gehen dem Wertstoffkreislauf wichtige Materialien verloren. In den Gelben Sack / die Gelbe Tonne gehören ausschließllich sogenannten Leichtverpackungen, also Verpackungen aus Kunststoff, Metall und Verbundstoffen. Auf der Seite muelltrennung-wirkt.de finden Interessierte Antworten auf viele Fragen rund um die Trennung von Verpackungsmüll. Außerdem Wissenswertes über die verschiedenen Verpackungen, das Recycling und die dualen Systeme. Zudem wird mit gängigen Vorurteilen und Irrtümern aufgeräumt.

    TV-Spot folgt auf Flashmob in Berlin

    Auftakt der Kampagne war Anfang März eine Flashmob-Performance an der Gedächtniskirche in Berlin. Unter dem Motto „Wir trommeln für die Mülltrennung“ funktionierten Musiker Gelbe Tonnen zu Percussion-Instrumenten um. Zahlreiche Schaulistige erfreuten sich an den ungewöhnlichen  Trommelrhythmen und der Mülltrennungs-Pantomime. Multimedial geht die Kampagne weiter: Neben TV- und Radiospots auf vielen überregionalen und regionalen Sendern kommen vor allem digitale Medien zum Einsatz. Dazu gehören Videos und Online-Banner mit animierten Grafiken sowie Advertorials mit Fakten rund um die Mülltrennung. Ebenfalls findet die Information auf Facebook und Instagram statta. Hier können Verbraucherinnen und Verbraucher direkt ihre Fragen zur richtigen Mülltrennung los werden.

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    Aufgaben Zentrale Stelle
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    5 nach 12? Jetzt noch Beteiligungsvertrag für 2019 abschließen

    Das seit dem 01.01.2019 geltende Verpackungsgesetz legt allen Unternehmen, die verpackte Waren an Endverbraucher abgeben auf, diese Verpackungen an einem Dualen System zu beteiligen und sich selbst bei der Zentralen Stelle Verpackungsregister (www.verpackungsregister.org) zu registrieren.

    Sofern Sie ohne diese Beteiligung bereits 2018 oder Anfang 2019 Waren in Verkehr gebracht haben, wäre es also statt „5 vor 12“ bereits „5 nach 12“!

    Nutzen Sie daher schnell die Online-Beteiligungsmöglichkeit der Noventiz-Gruppe über Noventiz Direkt oder wenden Sie sich bei größeren Mengen an unseren Vertrieb unter 0221/800 158-530.

    Vermeiden Sie ein Vertriebsverbot – nutzen Sie das duale System der Noventiz-Gruppe!

    Getrennthaltung, Novelle der Gewerbeabfallverordnung
    Noventiz informiert

    Novelle der Gewerbeabfallverordnung

    Novelle der Gewerbeabfallverordnung verlangt mehr Getrennthaltung sowie neue Dokumentationen und Nachweise

    Seit 1. August 2017 ist die Novelle der Gewerbeabfallverordnung (GewAbfV) in Kraft. Und mit ihr neue Anforderungen im Umgang mit gewerblichen Siedlungsabfällen sowie bestimmten Bau- und Abbruchabfällen. Durch die neuen Vorgaben müssen nun mehr Abfälle getrennt werden. Neben Erzeugern und Besitzern dieser Abfälle richtet sich die Verordnung aber auch an die Betreiber von Vorbehandlungs- und Aufbereitungsanlagen. Wichtig für die Praxis werden die Ausweitung der Nachweis- und Dokumentationspflichten.

    Mit der Novelle der Gewerbeabfallverordnung wird in Anlehnung an das Kreislaufwirtschaftsgesetz nun auch für den Gewerbesektor die fünfstufige Abfallhierarchie umgesetzt. Ihr oberstes Ziel ist die Vermeidung von Abfällen. Ist dies nicht möglich, greifen nacheinander die Stufen Wiederverwertung, Recycling, sonstige Verwertung (z. B. energetische Verwertung) und erst ganz zum Schluss die Beseitigung. Diese Hierarchie gilt für alle Arten von Abfällen, wurde aber bislang nicht in allen Verordnungen zur Konkretisierung der Kreislaufwirtschaft berücksichtigt. Jetzt nun also auch in der Gewerbeabfallverordnung.

    Geblieben ist dagegen der Grundsatz der Getrennthaltungspflicht für gewerbliche Siedlungsabfälle und bestimmte Bau- und Abbruchabfälle. Letztgenannte sind im gewerblichen Sektor eher die Ausnahme und werden hier am Ende daher nur kurz behandelt. Eine wichtige Änderung betrifft den Bereich der gewerblichen Siedlungsabfälle. Hier sind mit der Novellierung die zu trennenden Abfallfraktionen um Holz und Textilien erweitert worden.  Bisher waren lediglich Papier / Pappe / Karton (ausgenommen Hygienepapier), Glas, Kunststoffe, Metalle sowie biologisch abbaubare Abfälle getrennt zu sammeln und zu entsorgen. Ebenfalls unter die Getrennthaltungspflicht fallen jetzt Abfälle, die „nach Art, Zusammensetzung, Schadstoffgehalt und Reaktionsverhalten mit Abfällen aus privaten Haushaltungen vergleichbar sind“. Weitere Präzisierungen dazu gibt es aktuell nicht, werden jedoch durch den Vollzug zu erwarten sein.

    Ausnahmen der Getrennthaltungspflicht

    Der Gesetzgeber sieht Ausnahmen von der Getrennthaltungspflicht vor. Diese sind nur mit einer „technischen oder wirtschaftlichen Unzumutbarkeit“ zu begründen. Beispielhafte Aufzählungen für die technische Unzumutbarkeit liefert § 3 Abs. 2 GewAbfV. Hier werden explizit der fehlende Platz für das Aufstellen der Abfallbehälter sowie die fehlende Gewährleistung bei der getrennten Sammlung durch den Besitzer von öffentlich zugänglichen Anfallstellen erwähnt, die von einer Vielzahl von Benutzern befüllt werden. Eine wirtschaftliche Unzumutbarkeit kann bei sehr kleinen Mengen unterstellt werden, wenn die Aufwendungen für eine getrennte Sammlung „außer Verhältnis“ zu denen für eine gemischte Sammlung mit anschließender Vorbehandlung stehen. Was als „sehr geringe Menge“ gilt, konkretisiert die Bund-/Länderarbeitsgemeinschaft Abfall mit der Nennung einer Obergrenze von 50 Kilogramm Gesamtaufkommen an eigentlich getrennt zu sammelnden Abfällen pro Woche und Abfallerzeuger oder –besitzer.

    Ist eine Getrennthaltung der Abfälle aus wirtschaftlichen und/oder technischen Gründen nicht umsetzbar, müssen die Gemische unverzüglich einer Vorbehandlungs-/ Aufbereitungsanlage zugeführt werden. Zu beachten ist dabei, dass der Erzeuger des Abfallgemisches verpflichtet ist, Abfälle aus der humanmedizinischen oder tierärztlichen Versorgung und Forschung aus dem Gemisch zu entfernen oder von Beginn an getrennt zu halten. Bioabfälle und Glas dürfen außerdem nur enthalten sein, wenn sie die Vorbehandlung nicht beeinträchtigen oder verhindern. Die Betreiber solcher Anlagen haben die Gemische vorrangig der ordnungsgemäßen, schadlosen sowie  insbesondere der energetischen Verwertung zuzuführen. Der Gesetzgeber verpflichtet die Erzeuger und Besitzer von Abfällen jedoch, sich vor der erstmaligen Übergabe der Gemische eine schriftliche Bestätigung darüber einzuholen, dass die Anlage den technischen Mindestanforderungen entspricht und die vorgeschriebene Sortierquote von 85 Masseprozent erreicht wird. Wird ein Beförderer mit der Anlieferung der Gemische beauftragt, so ist dieser verpflichtet, diese Bestätigung einzuholen und gegenüber seinem Auftraggeber darüber Mitteilung zu machen.

    Mit der Erhöhung weitestgehend sortenreiner Abfallfraktionen soll die Quote der anschließenden Wiederverwendung oder stofflichen Verwertung gesteigert werden. Abfallerzeuger bzw. -besitzer müssen sich daher auf  umfassende Nachweis- und Dokumentationspflichten einstellen, deren Nichterfüllung mit Bußgeldern von bis zu 10.000 Euro sanktioniert werden kann. Neben der Dokumentation über die korrekte Getrennthaltung müssen Ausnahmen zur getrennten Sammlung genauso belegt werden wie die erfolgte Zuführung zu einer Vorbehandlungsanlage. Diese Pflichten können von beauftragten Dienstleistern übernommen werden. Ab dem 01.01.2019 gelten zudem neue Dokumentationspflichten für die Betreiber von Vorbehandlungsanlagen: So muss sowohl das Erreichen der Sortierquote (mindestens 85 Prozent Masseprozent als Mittelwert im Kalenderjahr) als auch der Recyclingquote (mindestens 30 Masseprozent) belegt werden. Für die Dokumentation akzeptiert der Gesetzgeber verschiedene Nachweise. So werden beispielsweise Lagepläne, Lichtbilder, Liefer- und Wiegescheine oder Entsorgungsverträge akzeptiert sowie Nachweise desjenigen, der die zuzuführenden Abfälle übernimmt. Die Dokumentation ist auf Verlangen der zuständigen Behörde vorzulegen. Sie kann auch elektronisch verlangt werden.

    Für alle Erzeuger und Besitzer gewerblicher Siedlungsabfälle bleibt in der novellierten Fassung der Gewerbeabfallverordnung die grundsätzliche Pflicht zur Benutzung einer Restmülltonne bestehen. Nur wenn im Einzelfall  nachgewiesen werden kann, dass alle Abfälle einer Verwertung zugeführt wurden und keine Abfälle zur Beseitigung übrig bleiben, entfällt diese Vorgabe. Weiterhin ausgenommen von der sogenannten Pflichtrestmülltonne bleiben Gewerbetreibende wie Selbstständige, Architekten oder Rechtsanwälte. Da hier nur geringe Mengen an Gewerbeabfälle anfallen, dürfen diese weiterhin über den Hausmüll entsorgt werden.

    Im Gegensatz zu den oben behandelten gewerblichen Siedlungsabfällen fallen Bau- und Abbruchabfälle in vielen Unternehmen wie schon erwähnt nur sehr selten an. Dennoch sind außerhalb des Baugewerbes bei jedem Anfall von Bau- und Abbruchabfällen gemäß Kapital 17 der Anlage zur Abfallverzeichnisordnung die neuen Vorgaben zur Getrennthaltung und Dokumentation auch hier zu berücksichtigen. Die abgestuften Regelungen zur getrennten Sammlung und Entsorgungen gelten genauso. Nur bei den Dokumentationspflichten gibt es eine Bagatellgrenze. Wird hier ein Volumen der insgesamt anfallenden Abfälle von 10 Kubikmeter nicht überschritten, entfällt diese
    Pflicht. Alle anderen Vorgaben bleiben vollumfänglich bestehen.

     

    Über den Autor:

    Prof. Dr.-Ing. Klaus Fricke ist Inhaber des Lehrstuhls Abfall- und Ressourcenwirtschaft an der Technischen Universität Braunschweig und verantwortlicher Redakteur der Fachzeitschrift „Müll und Abfall“. Außerdem ist er seit vielen Jahren Vortragsredner auf internationalen Tagungen und Konferenzen.

     

    Der Artikel zur Novelle der Gewerbeabfallverordnung ist erschienen im Magazin „Einfach Noventiz #18“. Das komplette Heft können Sie hier online lesen.

    Insolvenz der ELS
    Noventiz informiert

    Duale System organisieren gemeinsame Lösung nach Insolvenz der ELS und sichern damit eine reibungslose Sammlung und Verwertung von Verkaufsverpackungen

    Nachdem am 01.06.2018 das Amtsgericht Bonn über das Vermögen des dualen Systems Europäische Lizenzsysteme GmbH (ELS) das Insolvenzverfahren eröffnet hat, haben die verbliebenen neun dualen Systeme eine Vereinbarung getroffen, die die flächendeckende Sammlung und Verwertung weiterhin sicherstellt. Somit übernehmen die dualen Systeme – darunter auch die Noventiz Dual GmbH – die Verantwortung für die Entsorgungskosten ab dem 01.06.2018. Alle Vereinbarungen der dualen Systeme untereinander sowie mit der ELS sind mit dem Bundeskartellamt (BKartA) abgestimmt.

    Nach § 6.1 der Verpackungsverordnung sind die Kunden der ELS angehalten, sofort nach Einstellung des Geschäftsbetriebs der ELS ihre Beteiligungspflicht nun bei einem anderen Anbieter zu erfüllen.

     

    Wichtige Fragen in diesem Zusammenhang finden Sie HIER übersichtlich zusammengefasst.

     

    Die ELS hat angekündigt, ihre Kunden sowie die Bundesländer entsprechend zu informieren. Eine Pressemitteilung der Gemeinsamen Stelle zu der Insolvenz lesen Sie HIER.