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    systembeteiligungspflichtige Verpackungen, Verkaufsverpackungen
    Noventiz informiert

    Sind Ihre Verpackungen registrierungs- und systembeteiligungspflichtig?

    Der Schnellcheck von der Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister gibt Aufschluss. Das neue Verpackungsgesetz, das es seit dem 1. Januar 2019 gibt, fordert zum einen die Registrierung bei der Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister und zum anderen die Beteiligung systembeteiligungspflichtiger Verpackungen bei einem dualen System.

    Sind Ihre Verpackungen denn nach dem Verpackungsgesetz registrierungs- und systembeteiligungspflichtig?

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    Verkaufsverpackungen
    Branchennews

    Duale Systeme vor starker Verteuerung

    Industrie und Handel müssen ab 2021 mit deutlich höheren Lizenzpreisen für Konsumgüterverpackungen rechnen. Grund sind zum einen die massiv steigenden Kosten nach Inkrafttreten des Verpackungsgesetzes und die Veränderungen der kommunalen Gegebenheiten.

    Die Dualen Systeme der abpackenden Wirtschaft avisieren für das kommende Jahr Verteuerungen für Leichtverpackungen um bis zu 30 Prozent. Die Preise für papierbasierte Verpackungen könnten sich sogar verdoppeln.

    So werde laut Lebensmittelzeitung Inverkehrbringern für Leichtverpackungen aus Kunststoff, Metall sowie Verbundmaterialien eine prozentual zweistellige Verteuerung zwischen 10 und 30 Prozent avisiert. Besonders massive Preissprünge stünden bei Verpackungen aus Papier, Pappe und Karton (PPK) an. Deren Lizenzierung könnte doppelt so viel kosten wie bisher.

    Seit Anfang 2019 muss die Branche nicht mehr 36 Prozent, sondern 58,5 Prozent aller von Kunden lizenzierten Kunststoffverpackungen stofflich recyclen. Bereits 2022 stünde eine weitere Eskalation auf 63 Prozent an. Die geforderte zusätzliche Ausbeute aus der haushaltsnahen Sammlung sei nur mittels weiterer Investitionen in die technische Sortierkapazität wie auch die Sortiertiefe im Materialstrom möglich, heißt es. Zudem sei für die Systeme ein erheblicher Mehraufwand für die Verwertung von Sortierresten sowie nicht recyclebaren Mischkunststoffen zu erwarten. Große Sorgen schüre, dass die Erlösseite keine Entlastung biete. In den gelben Sammelbehältern und der Papiersammlung falle zwar immer mehr kostspielig zu entsorgendes Material an, jedoch nehme die Lizenzeinnahmen bei weitem nicht im Gleichschritt zu. Die Zentrale Stelle Verpackungsregister schreibe dies großteils Trittbrettfahrern aus dem Online-Handel zu.

    Der höchste Kostendruck gehe zurzeit nicht vom Markt, sondern von den Kommunen aus. So können öffentliche Entsorgung laut VerpackG von Systemen fordern, ihre Sammelsysteme für PPK mitzubenutzen- zu einseitig festgelegten Tarifen.

    Für massiven Unmut sorge, dass öffentliche Entsorger die Entgelte für PKK-Abholung bisher auf Gewichtsbasis berechneten, jetzt auch auf das deutlich höhere Abfallvolumen beziehen dürften.

    Weiterhin könnten Kommunen DSD&Co. nicht nur Abholrhythmen für Verpackungsabfall vorschreiben, sondern auch verlangen, dass Systembetreiber die Infrastruktur- auf eigene Kosten- etwa von Gelben Säcken auf Gelbe Tonnen umstellen. In Tonnen werde bis zu 20 Prozent mehr Restmüll entsorgt, der aufwendig aussortiert werden müsse.

    Quelle Lebensmittelzeitung lz 36-20

    https://www.lebensmittelzeitung.net/industrie/Preisanstieg-Duales-System-vor-starker-Verteuerung-148117

    Branchennews

    Neuer Mindeststandard für recyclinggerechte Verpackungen liegt vor

    Die Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR) hat die Ausgabe 2020 des Mindeststandards für die Bemessung der Recyclingfähigkeit von Verpackungen (§ 21 Absatz 3 Verpackungsgesetz) im Einvernehmen mit dem Umweltbundesamt veröffentlicht. Der neue Mindeststandard vereinfache die Anwendung deutlich: Anhand eines detailliert beschriebenen Prüfverfahrens sollen Unternehmen die Recyclingfähigkeit ihrer Verpackungen noch leichter überprüfen können.

    In der neuen Fassung würden nun auch technische Innovationen abgebildet werden, die noch nicht flächendeckend bestehen. Zu diesem Zweck sei eine dreistufige Systematik zur Überprüfung der jeweils bestehenden Recyclinginfrastruktur eingeführt worden.

    Der neue Mindeststandard sei damit noch einmal dynamischer ausgerichtet worden. Die grundlegende Struktur mit drei Standard-Kriterien hat sich laut ZSVR in der Praxis klar bewährt. Mit der Prüfung des Vorhandenseins einer Verwertungsinfrastruktur, der Sortier- und Trennbarkeit der Verpackung sowie der Berücksichtigung von Recyclingunverträglichkeiten lasse sich anwenderfreundlich ermitteln, ob eine Verpackung gut zu recyceln sei. Verbundverpackungen aus Papier und Kunststoff würden zunehmend zum Problem werden.

    Es gäbe aktuell Tendenzen zu Verpackungen, die bestenfalls teilweise verwertet werden könnten. Die Plastikdebatte, die Single-Use-Plastics-Richtlinie, die europäische Plastiksteuer- dies alles dränge die Abfallhierarchie mit Abfallvermeidung und -verwertung in den Hintergrund. Stattdessen würden im Zuge dieser Diskussionen faserbasierte Verpackungen mit Kunststoffanteil rasant zunehmen. Diverse Unternehmen hätten aufgrund der Kritik an Plastikverpackungen auf Papierverpackungen umgestellt, verwendeten dabei aber kunststoffbeschichtete Verbunde. Gunda Rachut, Vorstand der ZSVR, appelliert: „Der Trend bei den Verbundverpackungen geht klar zu Lasten des Recyclings. Auch wenn eine Verpackung hauptsächlich aus Papier besteht: Sobald eine Kunststoffbeschichtung dazu kommt, wird das Recycling begrenzt. Recyclingfähige Verpackungsalternativen aus Monomaterialien sind aus ökologischen Gesichtspunkten klar zu bevorzugen. Wir setzen uns dafür ein, dass die Ökologie in der Diskussion wieder die Oberhand gewinnt.“, so Rachut.

    Der neue Mindeststandard helfe, die Recyclingfähigkeit zu beurteilen. Er könne damit einen Beitrag zur Versachlichung der Diskussion um Verpackungen leisten.

     

    Quelle: Zentrale Stelle Verpackungsregister

    Branchennews

    Nachhaltige Verpackungen auch für den Handel ein Top-Thema

    Mit dem Verpackungsgesetz VerpackG hat das Thema Recyclingfähigkeit von Verpackungen eine größere Bedeutung bekommen. Und auch der Handel nimmt sich diesem Aspekt vermehrt an. Punktete man in der Vergangenheit in den Regalen der Super- oder Drogeriemärkte mit einem Bio-Siegel oder der regionalen Herkunft, so wird einer nachhaltigen Verpackung mehr und mehr Bedeutung geschenkt. Diesen Trend unterstützt der jährliche Handeslmarkenmonitor, einer Kooperation der Lebensmittelzeitung LZ und dem Marktforschungsinstitut ipsos.

    Interessante Erkenntnis: Der Verbraucher unterscheidet nicht zwischen Handelsmarken und klassischen Marken. Die Erwartungshaltung seitens der Konsumenten ist hier gleichermaßen hoch. Mehr als drei Viertel aller Befragten wünschen sich laut der aktuellen Befragung:

    • so wenig Verpackung wie möglilch (78%)
    • möglichst wenig Verpackungsmüll (76%)
    • wenig bis gar kein Plaktik (75%)

    Der Handelsmarketinmonitor wird seit 2014 jährlich erhoben. Untersucht wird die Wahrnehmung von Handelsmarken sowie deren Entwicklung im Zeitverlauf. Für die Studie werden 1.000 Interviews mit Personen in Deutschland ab 18 Jahren befragt. Alle Infos zu der Studie gibt es hier.

    Branchennews

    Was macht eine gute Verpackung aus?

    Die aktuellen Hygiene-Diskussionen durch die Corona-Pandemie betreffen auch den Einsatz unserer Verpackungen. Denn der Schutz der eingepackten Waren und Güter ist eine zentale Funktion von Verpackungen. Gibt es darüber hinaus noch weitere Gründe, die den Einsatz von Verpackungen rechtfertigen? Und welche können das sein? Dies wollte das Deutsche Verpackungsinstitut dvi anlässlich des diesjährigen Tag der Verpackung herausfinden. Und hat Konsumenten in Deutschland, Österreich und der Schweiz gefragt, was für sie eine gute Verpackung ausmacht. Unter dem Hashtag #guteVerpackung  haben Verbraucher und Unternehmer via Social Media zahlreiche Beispiele gepostet und Begründungen geliefert.

    Das Ergebnis der Befragung: Neben Hygiene, Gesundheit und Sicherheit sind auch Schönheit, Lebensfreude oder Lust am Schenken wichtige Aspekte für den Einsatz von Verpackungen. Genauso wie Komfort und Mehrfachnutzen. Erfreulich: Ganz oben auf der Liste steht auch in Zeiten von Corona die Nachhaltigkeit von eingesetzten Verpackungen. Alle Infos zu der Befragung auch unter www.tag-der-verpackung.de

     

    Über das dvi: Das dvi ist ein Netzwerk der Verpackungswirtschaft, das Unternehmen aus allen Stufen der Wertschöpfungskette und unter Einschluss aller Materialien als Mitglieder vereint. Als Partner für Unternehmen, Industrie, Experten, Öffentlichkeit und Politik unterstützt das dvi den Know-how-Transfer und fördert den Dialog zwischen den Branchenakteuren. Darüber hinaus ist das dvi eine Plattform für Informationen, Einblicke, Impulse und Austausch zum Thema Verpackung.

    Plastikmüll
    Branchennews

    Entsorger fordern Mindestquote für recycelte Rohstoffe

    Gelbe Tonne oder gelber Sack – seit fast 30 Jahren trennen die Deutschen ihren Plastik- vom Restmüll. Zu einer Einsparung an Müll hat das jedoch nicht geführt. In den vergangenen 20 Jahren hat sich der Jahresverbrauch an Plastikmüll pro Kopf sogar noch verdoppelt. Eine echte Kreislaufwirtschaft quer über alle Branchen ist immer noch nicht etabliert. Obwohl hiermit nicht nur große Mengen Ressourcen gespart werden könnten – auch CO2-Emissionen ließen sich durch konsequentes Handeln deutlich reduzieren.

    BDE-Präsident Kurth forderte daher im Handelsblatt: „Wenn von den Menschen erwartet wird, dass sie ihren Müll sauber trennen, dann dürfen die Menschen auch erwarten, dass diese getrennten Abfälle auch sinnvoll weiterverarbeitet werden“. Damit unterstreicht er Forderungen der Entsorgungsbrache nach deutlichen Signalen für mehr Kreislaufwirtschaft. Und will das Thema in der Bundespolitik wieder stärker auf die Tagesordnung bringen.

    Denn gesamten Artikel dazu können Sie hier lesen.

    Rücknahme und Verwertung von Verkaufsverpackungen mit Noventiz, Zentrale Stelle Verpackungsregister
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    ZVSR macht Verstöße gegen das VerpackG öffentlich

    Seit über einem Jahr betreibt die Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZVSR) das Verpackungsregister LUCID. Damit wird eine der zentralen Vorgaben aus dem Verpackungsgesetz VerpackG umgesetzt. Mit den für alle Hersteller (das sind lt. ZVSR Produzenten, Händler, Importeure, Online- und Versandhändler, Vertreiber und sonstige Erstinverkehrbringer) hinterlegten Daten und Informationen schafft die Behörde eine größtmögliche Transparenz über die ordnungsgemäße Erfüllung der Pflichten aus dem Verpackungsgesetz. Unternehmen, die der Pflicht nicht nachkommen, müssen mit Bußgeldern rechnen.

    Ab sofort wird die ZVSR regelmäßig sogenannte „Fallberichte“ erstellen. Die Hintergründe zu diesen Fallberichten erörtert Gunda Rachut, Vorstand der Zentralen Stelle Verpackungsregister, im Interview mit dem Recyclingmagazin. Mit den Fallberichten sollen die Sachverhalte zu Verstößen gegen das Verpackungsgesetz transparent dargelegt. Die mit den Berichten veröffentlichten Fälle liegen den Landesvollzugsbehörden zum Zeitpunkt der Veröffentlichung auf der Webseite der ZSVR vor. Mit dieser Maßnahme sollen Hersteller in die Lage versetzt werden, eigenes rechtswidriges Verhalten schneller zu identifizieren und abzustellen, so die Erklärung der ZVSR. Die komplette Pressemeldung der Zentralen Stelle Verpackungsregister können Sie hier lesen.

    Rechtskonforme Lizenzierung mit Noventiz

    Bei allen Fragen rund um Ihre Pflichten aus dem Verpackungsgesetz helfen Ihnen die Experten von Noventiz. Gehen Sie kein Risiko ein und lizenzieren Sie alle von Ihnen in Verkehr gebrachten Verpackungen ordnungsgemäß.

    Mülltrennung wirkt
    Noventiz informiert

    Mülltrennung wirkt – Gemeinsam für mehr Recycling

    Mülltrennung im Fokus: Richtig Müll trennen ist gar nicht schwer. Oder doch? Gemeinsam wollen die dualen Systeme mit ihrer neuen Informationskampagne die Recyclingfähigkeit der gesammelten Abfälle im Gelben Sack / der gelben Tonne erhöhen. Das geht dann, wenn der Müll richtig getrennt ist. Doch wie trennen wir „richtig“?

    Die breit angelegte Kampagne informiert Verbraucherinnen und Verbrauer über Sinn und Zweck der getrennten Sammlung von Verpackungsabfällen, die hierzu eingerichteten Sammelsysteme und zur korrekten Sammlung gebrauchter Verpackungen. Trenntabellen für den Gelben Sack und die Gelbe Tonne sowie für die drei Glascontainer und die verschiedenen Papiererzeugnisse, Poster, Social Media-Posts, Werbespots – mit der breit angelegten Kampagne sollen auch die letzten Unsicherheiten beseitig werden.

    Mülltrennung ein aktuelles Thema

    Denn nach wie vor ist der Anteil an Restmüll im Gelben Sack und in der Gelben Tonne zu hoch: Und zu viel Restmüll erschwert ein effektives Recycling. Dadurch gehen dem Wertstoffkreislauf wichtige Materialien verloren. In den Gelben Sack / die Gelbe Tonne gehören ausschließllich sogenannten Leichtverpackungen, also Verpackungen aus Kunststoff, Metall und Verbundstoffen. Auf der Seite muelltrennung-wirkt.de finden Interessierte Antworten auf viele Fragen rund um die Trennung von Verpackungsmüll. Außerdem Wissenswertes über die verschiedenen Verpackungen, das Recycling und die dualen Systeme. Zudem wird mit gängigen Vorurteilen und Irrtümern aufgeräumt.

    TV-Spot folgt auf Flashmob in Berlin

    Auftakt der Kampagne war Anfang März eine Flashmob-Performance an der Gedächtniskirche in Berlin. Unter dem Motto „Wir trommeln für die Mülltrennung“ funktionierten Musiker Gelbe Tonnen zu Percussion-Instrumenten um. Zahlreiche Schaulistige erfreuten sich an den ungewöhnlichen  Trommelrhythmen und der Mülltrennungs-Pantomime. Multimedial geht die Kampagne weiter: Neben TV- und Radiospots auf vielen überregionalen und regionalen Sendern kommen vor allem digitale Medien zum Einsatz. Dazu gehören Videos und Online-Banner mit animierten Grafiken sowie Advertorials mit Fakten rund um die Mülltrennung. Ebenfalls findet die Information auf Facebook und Instagram statta. Hier können Verbraucherinnen und Verbraucher direkt ihre Fragen zur richtigen Mülltrennung los werden.

     

     

     

    Verpackungsgesetz, Recyclingfähigkeit
    VerpackG

    Wie recyclingfähig sind meine Verpackungen?

    Nach dem Verpackungsgesetz sollen ökologische Kriterien zukünftig Einfluss auf die Festlegung der Beteiligungsentgelte haben. Die Beurteilung der Recyclingfähigkeit aktuell im Umlauf befindlicher Verpackungen ist dabei ein wichtiger Faktor. Das duale System von Noventiz setzt hier auf die innovative Lösung der Clover Sustainability Services GmbH & Co KG.

    Im September 2019 hat die Zentrale Stelle Verpackungsregister Mindeststandard zur Bemessung der Recyclingfähigkeit von Verpackungen veröffentlicht. Ziel ist es, Verpackungen zu fördern, die in hohem Maße recyclingfähig sind und am Ende für die Inverkehrbringer auch zu günstigeren Entgelten bei den dualen Systemen führen. Der Katalog wurde gemeinsam mit dem Umweltbundesamt, Verpackungsherstellern und -vertreibern, dem Handel und den dualen Systemen entwickelt.

    Kooperation mit dem Clover-Verpackungslabor

    Bereits bei der Gestaltung und Herstellung von Verpackungen soll zukünftig darauf geachtet werden, dass die gewählten Verpackungen kreislauffähig sind. Das ist beispielsweise dann gegeben, wenn eine Verpackung einfach zu sortieren oder ihre Komponenten zu trennen sind. Um die eigenen Kunden bei diesen Bemühungen bestmöglich zu unterstützen, setzt das Kölner Entsorgungsunternehmen jetzt auf eine Kooperation mit Clover Sustainabilty Services. Mit deren Lösung „oeko-design“ kann in wenigen Schritten der Grad der Recyclingfähigkeit einer Verpackung online bestimmt werden. Die Prüfung richtet sich dabei genau nach den Mindeststandards der Zentralen Stelle Verpackungsregister.

    Über 100 Kunden nutzten die Gelegenheit und ließen die Recyclingfähigkeit ihrer Verpackungen im Clover-Verpackungslabor prüfen oder führten die kostenlose online-Prüfungen auf der Basis von Spezifikationen ihrer Verpackungs-Lieferanten selbst durch. Neben vielen guten Ergebnissen gab es aber auch Überraschungen. Werkstoffwissenschaftler Dr. Wolf Karras leitet die Prüfungen. Sein Fazit: „Die Methodik des aktuellen Mindeststandards zur Prüfung der Recyclingfähigkeit hat sich bewährt. Für so manchen Kunden war es aber auch überraschend, wenn sich die vermeintlich eingesetzte Karton-Verpackung in der Prüfung als eine schwer zu verwertende Verbundverpackung entpuppte. Positiv zu vermerken ist, dass wir aber auch viele Kunststoffverpackungen geprüft haben, die hochgradig recyclingfähig sind und die Erwartungen der Kunden hinsichtlich der Recyclingfähigkeit übertroffen haben.‘‘

    Test liefert wertvolle Erkenntnisse

    „Das Thema Recyclingfähigkeit ist aktuell in aller Munde“, erklärt Noventiz-Geschäftsführer Dirk Boxhammer. „Wir sind überzeugt, dass wir mit der Clover-Lösung unseren Kunden ein funktionierendes Tool an die Hand geben können, das für mehr Klarheit und Transparenz über die Zusammensetzung der eigenen Verpackungen sorgt.“, so Boxhammer weiter. Und Vertriebsleiter Stefan Lob ergänzt: ‘‘Unsere Kunden wissen nun sehr viel besser, wie sie die Recyclingfähigkeit ihrer Verpackungen verbessern können. Der Test hat wichtige Erkenntnisse für die zukünftige Verpackungsentwicklung der Unternehmen geliefert. Auf dieser Basis können wir unsere Kunden nun noch besser beraten. Denn der Verzicht auf eine mit Kunststoff beschichtetet Oberfläche verbessert beispielsweise nicht nur die Recyclingfähigkeit. Sondern spart auch eine Menge Geld bei der Lizenzierung.“

    Bei Interesse melden sich Kunden von Noventiz Dual direkt bei ihrem persönlichen Ansprechpartner.

    Branchennews

    Novelle des Kreislaufwirtschaftsgesetz

    Laut Einschätzung der Bundesumweltministerin Svenja Schulze legt die Novelle des Kreislaufwirtschaftsgesetzes die Grundlagen auf dem Weg hin zu weniger Abfall und mehr Recycling. „Mit drei zentralen Maßnahmen nehmen wir den Bund, aber auch Hersteller und Händler stärker als bisher in die Verantwortung: Recycelte Produkte bekommen Vorrang in der öffentlichen Beschaffung. Mit der neuen ‚Obhutspflicht‘ hat der Staat in Zukunft erstmals rechtliche Handhabe gegen die Vernichtung von Neuware oder Retouren. Wer Einwegprodukte, wie To-Go-Becher oder Zigarettenkippen in Verkehr bringt, muss sich an den Reinigungskosten von Parks und Straßen beteiligen.“

    Am 12.02.2020 hatte das Bundeskabinett auf Vorschlag der Bundesumweltministerin den Gesetzesentwurf zur Novelle des Kreislaufwirtschaftsgesetzes auf den Weg gebracht.

    Die Pressemeldung des Bundesumweltministeriums finden Sie hier. Bei Fragen stehen die Experten von Noventiz ebenfalls unterstützend zur Verfügung.