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    News

    Rücknahme und Verwertung von Verkaufsverpackungen mit Noventiz, Zentrale Stelle Verpackungsregister
    Branchennews

    ZVSR macht Verstöße gegen das VerpackG öffentlich

    Seit über einem Jahr betreibt die Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZVSR) das Verpackungsregister LUCID. Damit wird eine der zentralen Vorgaben aus dem Verpackungsgesetz VerpackG umgesetzt. Mit den für alle Hersteller (das sind lt. ZVSR Produzenten, Händler, Importeure, Online- und Versandhändler, Vertreiber und sonstige Erstinverkehrbringer) hinterlegten Daten und Informationen schafft die Behörde eine größtmögliche Transparenz über die ordnungsgemäße Erfüllung der Pflichten aus dem Verpackungsgesetz. Unternehmen, die der Pflicht nicht nachkommen, müssen mit Bußgeldern rechnen.

    Ab sofort wird die ZVSR regelmäßig sogenannte „Fallberichte“ erstellen. Die Hintergründe zu diesen Fallberichten erörtert Gunda Rachut, Vorstand der Zentralen Stelle Verpackungsregister, im Interview mit dem Recyclingmagazin. Mit den Fallberichten sollen die Sachverhalte zu Verstößen gegen das Verpackungsgesetz transparent dargelegt. Die mit den Berichten veröffentlichten Fälle liegen den Landesvollzugsbehörden zum Zeitpunkt der Veröffentlichung auf der Webseite der ZSVR vor. Mit dieser Maßnahme sollen Hersteller in die Lage versetzt werden, eigenes rechtswidriges Verhalten schneller zu identifizieren und abzustellen, so die Erklärung der ZVSR. Die komplette Pressemeldung der Zentralen Stelle Verpackungsregister können Sie hier lesen.

    Rechtskonforme Lizenzierung mit Noventiz

    Bei allen Fragen rund um Ihre Pflichten aus dem Verpackungsgesetz helfen Ihnen die Experten von Noventiz. Gehen Sie kein Risiko ein und lizenzieren Sie alle von Ihnen in Verkehr gebrachten Verpackungen ordnungsgemäß.

    Mülltrennung wirkt
    Noventiz informiert

    Mülltrennung wirkt – Gemeinsam für mehr Recycling

    Mülltrennung im Fokus: Richtig Müll trennen ist gar nicht schwer. Oder doch? Gemeinsam wollen die dualen Systeme mit ihrer neuen Informationskampagne die Recyclingfähigkeit der gesammelten Abfälle im Gelben Sack / der gelben Tonne erhöhen. Das geht dann, wenn der Müll richtig getrennt ist. Doch wie trennen wir „richtig“?

    Die breit angelegte Kampagne informiert Verbraucherinnen und Verbrauer über Sinn und Zweck der getrennten Sammlung von Verpackungsabfällen, die hierzu eingerichteten Sammelsysteme und zur korrekten Sammlung gebrauchter Verpackungen. Trenntabellen für den Gelben Sack und die Gelbe Tonne sowie für die drei Glascontainer und die verschiedenen Papiererzeugnisse, Poster, Social Media-Posts, Werbespots – mit der breit angelegten Kampagne sollen auch die letzten Unsicherheiten beseitig werden.

    Mülltrennung ein aktuelles Thema

    Denn nach wie vor ist der Anteil an Restmüll im Gelben Sack und in der Gelben Tonne zu hoch: Und zu viel Restmüll erschwert ein effektives Recycling. Dadurch gehen dem Wertstoffkreislauf wichtige Materialien verloren. In den Gelben Sack / die Gelbe Tonne gehören ausschließllich sogenannten Leichtverpackungen, also Verpackungen aus Kunststoff, Metall und Verbundstoffen. Auf der Seite muelltrennung-wirkt.de finden Interessierte Antworten auf viele Fragen rund um die Trennung von Verpackungsmüll. Außerdem Wissenswertes über die verschiedenen Verpackungen, das Recycling und die dualen Systeme. Zudem wird mit gängigen Vorurteilen und Irrtümern aufgeräumt.

    TV-Spot folgt auf Flashmob in Berlin

    Auftakt der Kampagne war Anfang März eine Flashmob-Performance an der Gedächtniskirche in Berlin. Unter dem Motto „Wir trommeln für die Mülltrennung“ funktionierten Musiker Gelbe Tonnen zu Percussion-Instrumenten um. Zahlreiche Schaulistige erfreuten sich an den ungewöhnlichen  Trommelrhythmen und der Mülltrennungs-Pantomime. Multimedial geht die Kampagne weiter: Neben TV- und Radiospots auf vielen überregionalen und regionalen Sendern kommen vor allem digitale Medien zum Einsatz. Dazu gehören Videos und Online-Banner mit animierten Grafiken sowie Advertorials mit Fakten rund um die Mülltrennung. Ebenfalls findet die Information auf Facebook und Instagram statta. Hier können Verbraucherinnen und Verbraucher direkt ihre Fragen zur richtigen Mülltrennung los werden.

     

     

     

    Verpackungsgesetz, Recyclingfähigkeit
    VerpackG

    Wie recyclingfähig sind meine Verpackungen?

    Nach dem Verpackungsgesetz sollen ökologische Kriterien zukünftig Einfluss auf die Festlegung der Beteiligungsentgelte haben. Die Beurteilung der Recyclingfähigkeit aktuell im Umlauf befindlicher Verpackungen ist dabei ein wichtiger Faktor. Das duale System von Noventiz setzt hier auf die innovative Lösung der Clover Sustainability Services GmbH & Co KG.

    Bereits im September 2019 hat die Zentrale Stelle Verpackungsregister Mindeststandard zur Bemessung der Recyclingfähigkeit von Verpackungen veröffentlicht. Ziel ist es, Verpackungen zu fördern, die in hohem Maße recyclingfähig sind und am Ende für die Inverkehrbringer auch zu günstigeren Entgelten bei den dualen Systemen führen. Der Katalog wurde gemeinsam mit dem Umweltbundesamt, Verpackungsherstellern und -vertreibern, dem Handel und den dualen Systemen entwickelt.

    Kooperation mit dem Clover-Verpackungslabor

    Bereits bei der Gestaltung und Herstellung von Verpackungen soll zukünftig darauf geachtet werden, dass die gewählten Verpackungen kreislauffähig sind. Das ist beispielsweise dann gegeben, wenn eine Verpackung einfach zu sortieren oder ihre Komponenten zu trennen sind. Um die eigenen Kunden bei diesen Bemühungen bestmöglich zu unterstützen, setzt das Kölner Entsorgungsunternehmen jetzt auf eine Kooperation mit Clover Sustainabilty Services. Mit deren Lösung „oeko-design“ kann in wenigen Schritten der Grad der Recyclingfähigkeit einer Verpackung online bestimmt werden. Die Prüfung richtet sich dabei genau nach den Mindeststandards der Zentralen Stelle Verpackungsregister.

    „Das Thema Recyclingfähigkeit ist aktuell in aller Munde“, erklärt Noventiz-Geschäftsführer Dirk Boxhammer. „Wir sind überzeugt, dass wir mit der Clover-Lösung unseren Kunden ein funktionierendes Tool an die Hand geben können, das für mehr Klarheit und Transparenz über die Zusammensetzung der eigenen Verpackungen sorgt.“, so Boxhammer weiter. Bei Interesse melden sich Kunden von Noventiz Dual direkt bei ihrem persönlichen Ansprechpartner.

    Branchennews

    Novelle des Kreislaufwirtschaftsgesetz

    Laut Einschätzung der Bundesumweltministerin Svenja Schulze legt die Novelle des Kreislaufwirtschaftsgesetzes die Grundlagen auf dem Weg hin zu weniger Abfall und mehr Recycling. „Mit drei zentralen Maßnahmen nehmen wir den Bund, aber auch Hersteller und Händler stärker als bisher in die Verantwortung: Recycelte Produkte bekommen Vorrang in der öffentlichen Beschaffung. Mit der neuen ‚Obhutspflicht‘ hat der Staat in Zukunft erstmals rechtliche Handhabe gegen die Vernichtung von Neuware oder Retouren. Wer Einwegprodukte, wie To-Go-Becher oder Zigarettenkippen in Verkehr bringt, muss sich an den Reinigungskosten von Parks und Straßen beteiligen.“

    Am 12.02.2020 hatte das Bundeskabinett auf Vorschlag der Bundesumweltministerin den Gesetzesentwurf zur Novelle des Kreislaufwirtschaftsgesetzes auf den Weg gebracht.

    Die Pressemeldung des Bundesumweltministeriums finden Sie hier. Bei Fragen stehen die Experten von Noventiz ebenfalls unterstützend zur Verfügung.

    Pflicht zur Registrierung
    VerpackG

    IHK Halle-Dessau warnt vor falschen Rechnungen für Verpackungsregistrierung

    Eine Scheinfirma mit Berliner Absende-Adresse verunsicht aktuell viele Unternehmen. Diese werden in dem Schreiben aufgefordert, für einen Eintrag im Verpackungsregister LUCID der Zentralen Stelle einen Betrag in Höhe von fast 200 Euro zu zahlen. HIntergund: Ohne einen solchen Eintrag im Register drohen betroffenen Unternehmen empfindliche Sanktionen. Die IHK Halle-Dessau rät eindringlich, nicht auf solche Schreiben zu reagieren und keinesfalls den geforderten Geldbetrag zu bezahlen. Betroffenen Unternehmen wird empfhohlen, Strafanzeige zu stellen.

    Bei allen Fragen rund um die Pflichten aus dem Verpackungsgesetz stehen die Experten von Noventiz Dual jederzeit zur Verfügung. Alle wichtigen Informationen gibt es hier verständlich aufbereitet.

    Müll, Abfall, WEEE-Richtlinie
    Branchennews

    WEEE-Richtlinie: Alles Wichtige für Hersteller und Vertreiber (Gastbeitrag)

    Wenn Sie als Hersteller oder Vertreiber Elektro- und Elektronikgeräte (Elektrogeräte) erstmals in Deutschland auf den Markt bringen, unterliegen Sie dem Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG). Das ElektroG basiert auf der europäischen WEEE-Richtlinie (EU-Richtlinie 2012/19/EU) und setzt die europäischen Vorgaben in Deutschland um.

    Aber was müssen Unternehmen beachten, die Elektrogeräte auch in anderen EU-Ländern auf den Markt bringen oder in ein EU-Land expandieren wollen? Der folgende Gastbeitrag von unserem Kooperationspartner – dem weee full-service der Bitkom Servicegesellschaft – erläutert die WEEE-Richtlinie und die daraus resultierenden gesetzlichen Vorgaben für Unternehmen.

    Was ist das Ziel der EU-WEEE-Richtlinie?

    Das Ziel der europäischen WEEE-Richtlinie ist es, Abfälle von Elektronikgeräten zum Schutz der Umwelt zu vermeiden bzw. durch Wiederverwendung und Recycling zu reduzieren.

    Sie regelt daher für Unternehmen, die Elektrogeräte in Verkehr bringen, das Inverkehrbringen, die Rücknahme und die Entsorgung von Elektrogeräten.

    Welche Verpflichtungen haben Unternehmen, die Elektrogeräte ins europäische Ausland verkaufen möchten?

    Die WEEE-Richtlinie gibt vor, dass Hersteller ihre Elektrogeräte vor dem Verkaufsstart im entsprechenden Land bei der zuständigen Behörde registrieren, die Registrierungsnummer (sog. WEEE-Nummer) angeben, die in Verkehr gebrachten Mengen regelmäßig melden und eine umweltgerechte Entsorgung der Altgeräte sicher stellen müssen.

    Um diesen Verpflichtungen nachzukommen, können sich Hersteller grundsätzlich anerkannten kollektiven Systemen (so genannten compliance schemes) anschließen, die die Rücknahme und die Entsorgung der Elektroaltgeräte im dem entsprechenden Land regeln. Hersteller, die in den Ländern keine Niederlassung haben, müssen einen Bevollmächtigten vor Ort beauftragen. Der Bevollmächtigte übernimmt anstelle des Herstellers die gesetzlichen Pflichten im entsprechenden Land.

    Darüber hinaus bestehen gewisse Kennzeichnungs-, Anzeige- und Informationspflichten für Unternehmen. Zum Beispiel müssen die Elektrogeräte mit der durchgestrichenen Tonne gekennzeichnet sein.

    Gelten mit der Umsetzung der WEEE-Richtlinie in ganz Europa die gleichen Regeln?

    Nein, die WEEE-Richtlinie wird über nationale Gesetzgebungen umgesetzt. Während in Deutschland das ElektroG die WEEE-Richtlinie in nationales Gesetz umsetzt, regelt dies zum Beispiel in Österreich die Verordnung über die Abfallvermeidung, Sammlung und Behandlung von elektrischen und elektronischen Altgeräten (EAG-VO).

    Hersteller von Elektrogeräten müssen je nach Land unterschiedliche gesetzliche Vorgaben im Hinblick auf die Entsorgung von Elektrogeräten erfüllen. Es gibt in der EU keine zentrale Registrierungsstelle, so dass sich Hersteller in jedem Land einzeln registrieren müssen, in denen sie Elektrogeräte in Verkehr bringen möchten. Die jeweilige WEEE-Nummer gilt nur in dem entsprechenden Land.

    Welche Vorgaben gibt es im Zuge der Novellierung der WEEE-Richtlinie und mit Einführung des offenen Anwendungsbereichs (Open Scope)?

    Mit der Novellierung der WEEE-Richtlinie am 04. Juli 2012 haben sich die gesetzlichen Anforderungen in den einzelnen Ländern nach und nach geändert. So wurde in vielen Ländern der offene Anwendungsbereich mit den neuen 6 Kategorien (sog. Open Scope) eingeführt. In Deutschland gilt der Open Scope seit dem 15. August 2018. Aber was heißt das konkret für die betroffene Unternehmen?

    Durch die Novellierung wurde der Anwendungsbereich der WEEE-Richtlinie erweitert, so dass mehr Elektrogeräte als bisher unter die Richtlinie fallen. Bislang fielen Produkte unter das Gesetz, wenn sie in eine der ehemalig zehn WEEE-Kategorien passten. Wenn dies nicht der Fall war, wurden sie nicht als Elektrogerät eingestuft und fielen nicht in den Anwendungsbereich.
    In vielen Ländern der EU waren zum Beispiel Produkte wie Haushaltsleuchten, Chipkarten oder Druckerpatronen mit Chip bisher nicht vom Anwendungsbereich erfasst. Diese Zuordnung ändert sich nun, so dass weitere Elektrogeräte entsprechend im jeweiligen Land registriert und gemeldet werden müssen.

    Die Umsetzung in den einzelnen EU-Ländern fällt unterschiedlich aus, so dass sich Hersteller von Elektrogeräten in den jeweiligen Ländern informieren müssen wie der aktuelle Stand ist. Genau wie in Deutschland müssen Unternehmen auch in anderen Ländern daher prüfen, ob ihre Produkte jetzt in den neuen Anwendungsbereich fallen oder ob eine Änderung der Registrierung erforderlich ist.

    Welche Dienstleistungen bietet die Bitkom Servicegesellschaft in diesem Kontext an?

    Wir unterstützen Hersteller von Elektrogeräten dabei, ihre Pflichten nach der WEEE-Richtlinie in den Ländern, in denen sie ihre Produkte in Verkehr bringen, zu erfüllen. Unternehmen profitieren von unserem europaweiten Netzwerk an Kooperationspartnern und von unserer Erfahrung in der Zusammenarbeit mit den nationalen Behörden.

    Wir unterstützen Unternehmen nicht nur bei der Erfüllung der Verpflichtungen nach der WEEE-Richtlinie, sondern auch nach der europäischen Batterie-Richtlinie und bieten diesbezüglich Hilfe bei den Registrierungen und Meldungen sowie der Entsorgung der Produkte an.

    Gerne können Sie sich in unserem kostenlosen 45-minütigen Online-Seminar zur WEEE-Registrierung in Europa einen ersten Überblick verschaffen.

    Aufgaben Zentrale Stelle
    Noventiz informiert

    5 nach 12? Jetzt noch Beteiligungsvertrag für 2019 abschließen

    Das seit dem 01.01.2019 geltende Verpackungsgesetz legt allen Unternehmen, die verpackte Waren an Endverbraucher abgeben auf, diese Verpackungen an einem Dualen System zu beteiligen und sich selbst bei der Zentralen Stelle Verpackungsregister (www.verpackungsregister.org) zu registrieren.

    Sofern Sie ohne diese Beteiligung bereits 2018 oder Anfang 2019 Waren in Verkehr gebracht haben, wäre es also statt „5 vor 12“ bereits „5 nach 12“!

    Nutzen Sie daher schnell die Online-Beteiligungsmöglichkeit der Noventiz-Gruppe über Noventiz Direkt oder wenden Sie sich bei größeren Mengen an unseren Vertrieb unter 0221/800 158-530.

    Vermeiden Sie ein Vertriebsverbot – nutzen Sie das duale System der Noventiz-Gruppe!

    Noventiz Dual GmbH
    Branchennews

    Nach angekündigtem Ausstieg der RKD: Noventiz Dual steht bereit

    Mit der Ankündigung der RKD Recycling Kontor Dual, den Betrieb des dualen Systems zum 31.03.2019 einzustellen, stehen viele Verpflichtete vor der Herausforderung, schnell und unbürokratisch einen neuen Vertragspartner für die Beteiligung von Verkaufsverpackungen ab dem 01.04.2019 zu finden.

    Als mittelständisches duales System steht die Noventiz Dual GmbH hier als Partner bereit, den betroffenen Unternehmen kurzfristig einen fairen Vertrag zu wettbewerbsfähigen Konditionen anzubieten.

    „Mit RKD verabschiedet sich innerhalb von 12 Monaten bereits das zweite Duale System aus dem Markt. Auch wenn es sich hier um einen geordneten Ausstieg handelt, ist es doch ein Alarmzeichen für die weitere Konzentration des Marktes auf wenige Grossanbieter!“, so Noventiz Dual Geschäftsführer Dirk Boxhammer.

    Als mittelständisches duales System ohne Zugehörigkeit zu einem Entsorgungsunternehmen steht die Noventiz Dual GmbH weiter für die Pluralität des Marktes und wird für die vom Ausstieg der RKD betroffenen Unternehmen, die einen neuen Partner suchen,  einen reibungslosen Übergang zur Erfüllung ihrer Verpflichtungen ab dem 01.04.2019 sicherstellen

    Branchennews

    Die dualen Systeme starten Test-Kampagne zum Recycling in Euskirchen

    Ziele der Informationsoffensive: die Qualität der Verpackungssammlung verbessern, die Sammelmenge von Verpackungen erhöhen und Vorurteile zum Recycling abbauen.

    In Deutschland landet viel Restmüll in der Gelben Tonne bzw. im Gelben Sack, obwohl er dort nicht hingehört. In manchen Gebieten liegt die Fehlwurfquote bei bis zu 60 Prozent (Quelle: bvse 2018). Falsch entsorgter Müll ist ein Problem, weil er das Verpackungsrecycling behindert oder sogar unmöglich macht. Dies erschwert auch die Erreichung der vorgeschriebenen Recyclingquoten im Verpackungsgesetz, das in Deutschland seit dem 1. Januar 2019 gilt.

    Aus diesem Grund starten die dualen Systeme in Deutschland im April 2019 die Informationskampagne „Mülltrennung wirkt“ im Kreis und der Stadt Euskirchen/NRW.
    Ziel ist es, die Bürgerinnen und Bürger für ihre eigene wichtige Rolle beim Recycling zu sensibilisieren und beim richtigen Trennen zu unterstützen, wozu die Verbraucherinnen und Verbraucher gemäß Verpackungsgesetz neuerdings verpflichtet sind. Anzeigen, Plakate und Radiospots klären darüber auf, was in den Gelben Sack bzw. die Gelbe Tonne gehört – und was nicht.

    „Viele Verbraucher wissen leider nicht, dass sich ihr Handeln beim Trennen von Abfall direkt auf das Recycling von Verpackungen auswirkt. Denn nur was korrekt getrennt wird, kann von uns, den dualen Systemen, recycelt und muss nicht verbrannt werden.“, erläutert Axel Subklew, Ansprechpartner des dualen Systems, das für den Kreis Euskirchen zuständig ist.

    Die Testphase der Kampagne „Mülltrennung wirkt“ wird von April bis Ende Juni 2019 im Kreis und der Stadt Euskirchen umgesetzt. Bei einem erfolgreichen Test wird die Kampagne 2020 bundesweit durchgeführt. Dann sollen die Verbraucherinnen und Verbraucher in ganz Deutschland mit TV-Spots, Plakaten, Online- sowie PR-Maßnahmen motiviert werden, alle ihre gebrauchten Verpackungen zu sammeln und richtig vom Müll zu trennen. Umgesetzt wird die Kampagne von der Agentur Scholz & Friends Berlin.

     

    Über die dualen Systeme:
    Die dualen Systeme in Deutschland organisieren die Sammlung, Sortierung und Verwertung gebrauchter Verkaufsverpackungen, damit die vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Recyclingquoten erreicht werden. Aktuell sind es neun privatwirtschaftlich organisierte Systeme, die mit ihren Dienstleistern aus der Entsorgungs- und Recyclingbranche diese Aufgabe erfüllen. Grundlage für die Arbeit der dualen Systeme ist das Verpackungsgesetz. Kontaktmöglichkeiten finden Sie ab dem Start der Kampagne unter www.muelltrennung-wirkt.de.