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    News

    VerpackG

    Pflicht zur Registrierung und Datenmeldung nach VerpackG

    Hersteller haben zukünftig neue Vorgaben durch das VerpackG zu beachten, eine davon ist die Pflicht zur Registrierung bei der Zentrale Stelle Verpackungsregister. Diese muss vor dem Inverkehrbringen von systembeteiligungspflichtigen Verpackungen vorgenommen werden. Dafür stellt die Zentrale Stelle auf ihrer Internetseite mit LUCID ein elektronisches Datenverarbeitungssystem zur Verfügung. Voraussichtlich Ende August 2018 (Stand: Mai 2018) eine Vor-Registrierung möglich sein.

     

    Nach erfolgreichem Abschluss der Registrierung erhält der Hersteller von der Zentrale Stelle eine 15-stellige Registrierungsnummer. Die registrierten Hersteller werden auf der Internetseite der Zentralen Stelle veröffentlicht, um volle Transparenz für alle Marktteilnehmer zu gewährleisten. Ohne eine ordnungsgemäße Registrierung dürfen systembeteiligungspflichtigen Verpackungen nicht in Verkehr gebracht werden. Auch Änderungen bereits hinterlegter Registrierungsdaten sind unverzüglich der Behörde mitzuteilen.

     

    Bei der Registrierung sind gemäß § 9 VerpackG folgende Angaben zu machen:

    • Name, Anschrift und Kontaktdaten des Herstellers (insbesondere Postleitzahl und Ort, Straße und Hausnummer, Land, Telefon- und Faxnummer sowie E-Mail-Adresse)
    • Angabe einer vertretungsberechtigten Person
    • nationale Kennnummer des Herstellers, einschließlich der europäischen oder nationalen Steuernummer des Herstellers
    • Markennamen, unter denen der Hersteller seine systembeteiligungspflichtigen Verpackungen in Verkehr bringt
    • Erklärung, dass der Hersteller seine Rücknahmepflichten durch Beteiligung an einem oder mehreren Systemen oder durch eine oder mehrere Branchenlösungen erfüllt
    • Erklärung, dass die Angaben der Wahrheit entsprechen

    Meldung aller beteiligten Verpackungen an die Zentrale Stelle Verpackungsregister

    Neben der Pflicht zur Registrierung müssen Hersteller gemäß § 10 VerpackG zukünftig auch die Angaben, die im Rahmen einer Systembeteiligung zu den Verpackungen getätigt wurden, an die Zentrale Stelle übermitteln – und zwar unverzüglich. Dies gilt auch für Änderungen der Angaben. Dabei sind mindestens die folgenden Daten anzugeben:

    • Registrierungsnummer
    • Materialart und Masse der beteiligten Verpackungen
    • Name des Systems, bei dem die Systembeteiligung vorgenommen wurde
    • Zeitraum, für den die Systembeteiligung vorgenommen wurde

    Anders als bei der Vollständigkeitserklärung gibt es für diese Meldepflicht keine Bagatellgrenzen. Daher müssen auch verpflichtete Hersteller von systembeteiligungspflichtigen Verpackungen mit kleinen Mengen ihre Daten entsprechend der obigen Vorgaben an die Zentrale Stelle melden. Da auch die dualen Systeme ihrerseits entsprechende Angaben an die Zentrale Stelle übermitteln müssen, ist die Prüfung im Hinblick auf die Übereinstimmung der Meldungen der Hersteller und der dualen Systeme möglich. Damit wird ein hohes Maß an Transparenz gewährleistet.

    Laut Informationen der Zentralen Stelle werden bereits die Verpackungsmengen des Jahres 2018 einem Abgleich unterliegen. Diese unterliegen aber noch den Anforderungen der Verpackungsordnung (VerpackV). Da die finalen Daten für 2018 erst Anfang 2019 vorliegen und die Zentrale Stelle ab dem 1. Januar 2019 alle Meldungen erhält, darf sie diese dann auch prüfen.

    Bei der Pflicht zur Registrierung und Datenmeldung gilt der Grundsatz der Höchstpersönlichkeit

    Hersteller von systembeteiligungspflichtigen Verpackungen dürfen auch nach dem Verpackungsgesetz Dritte mit der Erfüllung ihrer Pflichten beauftragen. Sie bleiben jedoch weiterhin für die Erfüllung verantwortlich. Außerdem müssen die beauftragten Dritten über die erforderliche Zuverlässigkeit verfügen. Ausdrücklich ausgenommen von der Übertragbarkeit auf Dritte sind die oben genannten Registrierungs- und Datenmeldepflichten an die Zentrale Stelle, welche aber weiterhin von kompetenten Dritten vorbereitet werden können. Die Möglichkeit zur Vorregistrierung avisiert die Zentrale Stelle aktuell für das 2. Halbjahr 2018. Konkretere Vorgaben zum Ablauf von Registrierung und Datenmeldung werden zeitnah erwartet.

     

    Sie haben Fragen zur neuen Registrierungs- und Datenmeldungspflicht nach VerpackG? Dann nehmen Sie Kontakt zu uns auf. Sie erreichen unser Service-Team unter Telefon 0221 800 158-70 oder per Mail unter info@noventiz.de

    Rechtskonforme Standortentsorgung nach GewAbfV
    Branchennews

    Herausforderungen einer effektiven Standortentsorgung

    Noventiz steht für unabhängige, zuverlässige und rechtssichere Entsorgungslösungen und setzt auf die Umsetzung gesamthafter, Supply-Chain-fähiger Konzepte. Dank eines innovativen, modularen 3-Phasen-Modells können Kunden ganz individuell und flexibel bedient werden. Im Interview beschreibt Noventiz-Geschäftsführer Dr. Jürgen Balg die Herausforderungen einer modernen und effektiven Standortentsorgung. Und erläutert, warum der persönliche Kontakt in diesem Prozess so unverzichtbar ist.

    Redaktion: Herr Dr. Balg, was ist das Besondere am Standortentsorgungs-Konzept der Noventiz?

    Jürgen Balg: Unsere Arbeit ist modular aufgebaut und hat immer die Phasen Analyse, Konzept und Umsetzung im Blick. Denn Standortentsorgung ist nichts „von der Stange“. Von daher möchten wir auch unseren Kunden eine Leistung anbieten, die sich flexibel an die jeweilige Situation im Unternehmen anpassen lässt. Jedes Unternehmen hat andere Anforderungen und das können wir perfekt bedienen. Gerade mit der Novellierung der Gewerbeabfall-Verordnung sind viele Unternehmen verunsichert, ob ihre Entsorgungskonzepte den neuen Anforderungen genügen. Hier können wir in der ersten Phase eine wirtschaftliche und rechtliche Bewertung von Entsorgungswegen, Dienstleistungsverträgen oder auch der internen Materialbilanzen vornehmen. Erst danach diskutieren wir mögliche Konzepte oder reden über die konkrete Umsetzung.

    Redaktion: Wie sieht konkret die Zusammenarbeit mit Unternehmen aus, die Sie beauftragen?

    JB: Wichtig ist uns, nicht nur theoretisch Verbesserungspotenziale zu erkennen und zu beschreiben. Sondern wir begleiten unsere Kunden auch praktisch durch die Umsetzung. Das unterscheidet uns von vielen Beratern, die im Markt unterwegs sind. Wir empfehlen also nur Schritte, die wir auch selber praktisch umsetzen können, und lassen den Kunden hier nicht allein. Standortentsorgung ist keine Dienstleistung, die vom Schreibtisch aus erledigt werden kann. Daher schauen wir uns bei jedem Kunden vor Ort die Gegebenheiten in allen Einzelheiten an: Prozesse verstehen, Routinen hinterfragen, neue Lösungen anbieten – so verstehen wir unsere Arbeit. Die gelingt am besten mit einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit auf allen Ebenen. Das Ziel ist dabei von Anfang an klar: weniger Entsorgungskosten, mehr Wertstofferlöse.

    Redaktion: Noventiz hat keinen festen Entsorgungspartner im Unternehmensverbund. Ist das kein Nachteil für Ihre Kunden?

    JB: Aus unserer Sicht auf gar keinen Fall, wir sehen dies als Vorteil. Denn wir können dadurch völlig unabhängig im Sinne unserer Auftraggeber agieren. Wir wollen die beste Lösung für unsere Kunden realisieren – und bauen in jeder Situation auf die Partner, mit denen wir diese Lösung optimal umsetzen können. So können wir Vorgaben oder Empfehlungen unserer Auftraggeber problemlos berücksichtigen und in unser Konzept einbauen. Neu ist ja nicht immer zwingend auch besser. Es gibt viele Anknüpfungspunkte, das bestehende Entsorgungskonzept zu optimieren, ohne alle Dienstleisterstrukturen zu kappen. Dabei sind wir absolut flexibel in der Zusammenarbeit: Wir erfüllen Betreiberverträge oder übernehmen bei Bedarf die Ausschreibungsführerschaft für unsere Kunden.

    Redaktion: Die neue Gewerbeabfallverordnung bringt zahlreiche Änderungen für die Abfallentsorgung. Worauf müssen sich Gewerbebetriebe zukünftig einstellen?

    JB: Eine wesentliche Änderung betrifft die Getrennthaltungspflichten. Bisher mussten Gewerbebetriebe bei den gewerblichen Siedlungsabfällen nur die Fraktionen Pappe/Papier, Glas, Kunststoffe und Metall sowie Küchen- oder Gartenabfälle getrennt sammeln und entsprechend dokumentieren. Diese Vorschriften wurden in der neuen Verordnung erweitert. Zukünftig fallen auch Holz, Textilien und produktionsspezifische Abfälle sowie biologisch abbaubare Abfälle aus Landschaftspflege, Einzelhandel und Nahrungsmittelverarbeitung unter diese Vorschrift. Ausnahmen müssen umfangreich begründet und lückenlos für die Behörden dokumentiert werden, sonst drohen den Betrieben empfindliche Bußgelder. Da es keine Übergangsfristen gibt, müssen die Verantwortlichen hier schnell reagieren.

    Redaktion: Sie beraten nicht nur Produktionsbetriebe, sondern auch Einrichtungen im Gesundheitswesen. Welche Besonderheiten in der Abfallentsorgung müssen Krankenhäuser, Alten- oder Pflegeheime beachten?

    JB: Seit geraumer Zeit stehen bei Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen vor allem zwei Dinge auf der Agenda: Zum einen steigen die Anforderungen an die Hygiene in den Einrichtungen, zum anderen wird aber auch ein straffes Kostenmanagement gefordert. Neben dem Kreislaufwirtschaftsgesetz finden auch viele andere gesetzliche Vorgaben wie das Infektionsschutz-, Arbeitsschutz-, Chemikalien- oder Gefahrgutrecht ihre Anwendung. Das macht die Arbeit insgesamt so komplex und erfordert ein enorm breites Fachwissen. Zum Glück sind unsere Mitarbeiter ausgewiesene Experten auf ihrem Gebiet, mit teilweise jahrzehntelanger Erfahrung. Darauf sind wir sehr
    stolz. Und auch unsere Kunden wissen das sehr zu schätzen.

     

    Das Interview mit  Dr. Jürgen Balg, Geschäftsführer der Noventiz GmbH, ist erschienen im Magazin „Einfach Noventiz #18“. Lesen Sie hier die komplette Ausgabe online.

     

     

     

    Digitale Lösungen
    Branchennews

    Einfach innovativ: Digitale Entsorgungslösungen von Noventiz

    Langsam, aber sicher hält der digitale Wandel auch in der Entsorgungsbranche Einzug. Welche Rolle spielt Noventiz in dieser Entwicklung?

    Dirk Boxhammer: Noventiz hat den Trend klar erkannt und setzt zunehmend auf digitale Lösungen, die das Thema Entsorgung für den Kunden einfach machen. Und schnell umzusetzen. So finden sich viele unserer klassischen Angebote mittlerweile auch als praktische digitale Varianten im Netz. Dieses vielseitige Online-Angebot macht Noventiz gegenüber vielen anderen Mitbewerbern zu einem Vorreiter in Sachen digitaler Wandel.

    Aus welchen Gründen setzt Noventiz auf den E-Commerce und warum kann Noventiz das eigentlich?

    DB: Entscheider aus dem B2B-Bereich nutzen immer mehr das Internet, um zu recherchieren, zu vergleichen und um Verträge abzuschließen. Mit unseren innovativen Lösungen begegnen wir gezielt diesem gesellschaftlichen Wandel. Wir zeichnen uns aus durch schlanke, überschaubare Strukturen und profitieren so von kurzen Entscheidungswegen. Das macht uns flexibel und lässt uns jederzeit schnell reagieren. Aus diesem Grund können wir immer wieder neue, praktikable Online-Lösungen anbieten. Wir haben als Full-Service-Anbieter mit dualem System eine starke Marktnähe. So arbeiten wir eng mit einem breiten Netzwerk an Dienstleistern und Entsorgern zusammen. Dieses Netzwerk ermöglicht uns, auf unsere Kunden individuell einzugehen und für sie maßgeschneiderte Angebote zu erarbeiten. Zudem werden unsere Kunden von einem Team betreut, das ein hohes Maß an Erfahrung, Kompetenz und Engagement aufweist.

    Worin liegt der Unterschied in den Entwicklungsprozessen digitaler Angebote gegenüber den klassischen Dienstleistungen der Branche? Beschreiben Sie doch kurz die Herausforderungen.

    DB: Digitale Angebote sind dann lohnenswert, wenn sie einwandfrei funktionieren und den Nutzer mit wenigen Klicks zum Ziel führen. Es kommt also auf passgenaue, automatisierte Prozesse an. Noventiz ist hier technisch  sehr gut aufgestellt. Aber auch die Schnelllebigkeit des Internets ist ein Thema. Die sich stetig wandelnden Trends erfordern Reaktionsvermögen. Ebenso bei Änderungen von Gesetzesgrundlagen. Hier sind wir immer am Puls der Zeit. Ein gutes Beispiel hierfür ist unsere Dienstleistung elektroretoure24. Diese richtet sich insbesondere an Online-Händler, die durch das neue Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG2) betroffen sind: Online-Händler sind unter bestimmten Voraussetzungen dazu verpflichtet, alte Elektrogeräte zurückzunehmen. Wir bieten ihnen hierfür eine einfache und intelligente Portallösung inklusive Übernahme der gesamten Logistik und Organisation. Die seinerzeit bereits geplante Änderung im Gesetzestext markierte für uns den Startpunkt zur Produktentwicklung. Mit Inkrafttreten des ElektroG2 konnten wir eine innovative und funktionale Dienstleistung präsentieren. Der Markt konnte zu diesem Zeitpunkt keine vergleichbare Lösung anbieten. Die Zeitspanne zwischen Planung und Produktlaunch von elektroretoure24 war extrem kurz. Das macht Noventiz aus – heute und auc  in Zukunft.

    Worin liegen die Vorteile für den Kunden bei der Nutzung digitaler Dienstleistungen aus dem Hause Noventiz?

    DB: Unsere Portale sind übersichtlich und zeichnen sich durch eine gute Benutzerführung aus. Die Klickwege sind kurz und strukturiert. Auch bei digitalen Lösungen genießen unsere Kunden erstklassigen Service dank  persönlicher Ansprechpartner. Hinter vielen Online-Portalen stecken Callcenter. Noventiz dagegen sorgt für den direkten Kontakt zum Unternehmen. Und sollte der Kunde – insbesondere im B2B-Bereich – Bedarf an weiteren Entsorgungslösungen haben, die über das jeweilige Online-Portal hinausgehen, liefert Noventiz ihm das passende Angebot aus einer Hand.

    Mit den digitalen Dienstleistungen hat Noventiz sein Portfolio stetig erweitert. Wie geht es weiter und welche Entwicklungen in der Branche erwarten Sie?

    DB: Das Internet ist heute nahezu überall verfügbar, DSL verbreitet sich weiter und insbesondere mobile Anwendungen erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Natürlich ist und bleibt Entsorgung eine physische, nicht digitale Leistung. Nur der Weg, diese Leistung zu recherchieren und sie letztlich abzurufen, wird sich in Zukunft noch stärker online abspielen. Noventiz wird sich entsprechend stetig weiterentwickeln. So möchten wir zukünftig  beispielsweise noch stärker den B2C-Bereich fokussieren. Hier haben wir bereits einige Ideen für weitere Online-Angebote in petto.

     

    Das Interview ist erschienen im Magazin „Einfach Noventiz #18“. Lesen Sie hier die komplette Ausgabe online.

    Aufgaben Zentrale Stelle
    VerpackG

    Aufgaben der Zentralen Stelle Verpackungsregister

    Im Verpackungsgesetz ist die Schaffung einer sogenannten Zentralen Stelle vorgesehen. Darum haben Hersteller und Vertreiber oder von ihnen getragene Interessenverbände am 28. Juni 2017 die „Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister“ mit Sitz in Osnabrück offiziell gegründet. Die Zentrale Stelle ist mit hoheitlichen Befugnissen ausgestattet und soll als neutrale Institution dazu beitragen, die Effizienz des Vollzugs zu steigern und den Wettbewerb zu stärken. Die Zentrale Stelle unterliegt der Rechts- und Fachaufsicht durch das Umweltbundesamt.

    Die Zentrale Stelle soll sicherstellen, dass sämtliche Verpackungen, die in Deutschland zum privaten Endverbraucher gelangen, ordnungsgemäß zurückgeführt und recycelt werden. Zudem soll sie dafür sorgen, dass sich alle Hersteller systembeteiligungspflichtiger Verpackungen gemäß den Vorschriften des Gesetzes an den Kosten des Recyclingsystems „Gelbe Tonne/ Gelber Sack“ beteiligen. Dafür müssen sich künftig diese Hersteller bei der Zentralen Stelle registrieren lassen – von den ganz großen Produzenten bis hin zum Kleinsthändler auf ebay. Betroffen sind insgesamt etwa 700.000 Unternehmen. Wie die Zentrale Stelle Verpackungsregister arbeitet, zeigt ein Informationsfilm.

     Aufgaben der Zentralen Stelle Verpackungsregister

    Das Verpackungsgesetz sieht für die Zentrale Stelle folgende Aufgaben vor:

      • Registrierung der Hersteller und Veröffentlichung im Internet
      • Entgegennahme und Prüfung der Datenmeldungen von Herstellern und Systemen
      • Prüfung der hinterlegten Vollständigkeitserklärungen
      • Prüfung der von den Systemen vorgelegten Mengenstromnachweise
      • Erarbeitung eines Mindeststandards für die Bemessung der Recyclingfähigkeit von Verpackungen (im Einvernehmen mit dem Umweltbundesamt)
      • Marktanteilsberechnung für Systeme
      • Einordnung von Verpackungen als systembeteiligungspflichtig
      • Prüfung der Branchenlösungen
      • Aufnahme von Sachverständigen und sonstigen Prüfern in ein öffentliches Prüfregister
      • Entwicklung von Prüfleitlinien

     

    Daten über Menge und Art der Verpackungen von den dualen Systemen wie beispielsweise Noventiz Dual sowie die erforderlichen Mengenstromnachweise prüft die Zentrale Stelle auf Rechtskonformität und Plausibilität. Verstöße meldet sie den zuständigen Landesbehörden, die wiederum hohe Geldbußen oder Verkaufsverbote aussprechen können. Außerdem führt die Zentrale Stelle zukünftig ein Register mit Sachverständigen, Wirtschaftsprüfern, Steuerberatern und vereidigten Buchprüfern, die für die dualen Systeme und Hersteller tätig werden dürfen.

     Wann muss ich mich bei der Zentralen Stelle registrieren?

    Bis zum 1. Januar 2019 müssen sich alle Hersteller von systembeteiligungspflichtigen Verpackungen registrieren lassen. Voraussichtlich in der 2. Jahreshälfte 2018 schafft die Zentrale Stelle die Möglichkeit zur Vorregistrierung, so dass für alle gesichert ist, dass die Registrierungspflicht pünktlich zum 01.01.2019 erfüllt werden kann.

    Ab dem 1. Januar 2019 müssen dann auch die Vollständigkeitserklärungen nicht mehr den örtlich zuständigen Industrie- und Handelskammern hinterlegt werden, sondern der Zentralen Stelle. Dies gilt auch für Vollständigkeitserklärungen, die sich auf das Kalenderjahr 2018 beziehen.

    Kann die Zentrale Stelle auch Strafen verhängen?

    Nein. Die Zentrale Stelle ist befugt, im Einvernehmen mit dem Bundeskartellamt einheitliche Prüfrichtlinien zu entwickeln. Sie ist auch für die Entgegennahme der Datenmeldungen zuständig und überprüft die Übereinstimmung dieser Meldungen von Herstellern und dualen Systemen. Eventuelle Gesetzesverstöße werden aber durch die jeweils zuständige Landesbehörde geahndet.

    Wie ist die Zentrale Stelle organisiert?

    Mit dem 13. November 2017 wurden die vier gesetzlich vorgesehenen Organe konstituiert und haben ihre Arbeit aufgenommen. Damit sind Vorstand, Kuratorium, Verwaltungsrat und Beitrag vollständig besetzt. Auch die Leitungsbereiche aller Abteilungen bzw. Sachbereiche sind nun vollständig personell besetzt. Am Standort Osnabrück beschäftigt die Zentrale Stelle derzeit 17 Mitarbeiter.

     

    Die Pflicht zur Beteiligung der inverkehrgebrachten, systembeteiligungspflichtigen Verpackungen sowie die Pflicht zur Registrierung bei der Zentralen Stelle obliegt nach VerpackG den Herstellern. Bei Nichtbefolgung können die Länder Bußgelder und Verkaufsverbote aussprechen. Im Sinne einer rechtskonformen Bestätigung sollten Anforderungen der Zentralen Stelle daher bereits im Vorfeld unbedingt in die betrieblichen Abläufe integriert werden. Auf Wunsch unterstützt Noventiz soweit möglich bei diesem Integrationsprozess und der Übernahme aller administrativen Aufgaben.

     

    Sie haben Fragen zur neuen Registrierungs- und Datenmeldungspflicht nach VerpackG? Dann nehmen Sie Kontakt zu uns auf. Sie erreichen unser Service-Team unter Telefon 0221 800 158-70 oder per Mail unter info@noventiz.de

    Plastikabfall China
    Branchennews

    China schafft neue Fakten für Entsorgung von Plastikabfall

    Eine politische Kehrtwende in China stellt die Entsorgungswirtschaft in Deutschland seit Jahresbeginn vor neue Weichenstellungen. Bisher war das Land einer der Hauptabnehmer für ausländischen Plastikabfall. Nun aber hat es den Import von unsortiertem Material zu Jahresbeginn gestoppt. Auch sortierten Plastikabfall will es ab März nicht mehr abnehmen. Das wird Folgen für die deutsche Kreislaufwirtschaft haben.

    Ausmaß der Konsequenzen noch nicht abzusehen

    „Was tun mit unserem Müll?“, sorgte sich die Tageszeitung „Die Welt“. Auf diese Frage immer eine passgenaue Antwort zu finden, ist das Kerngeschäft von Noventiz, unter allen Rahmenbedingungen. Die Konsequenzen der chinesischen Entscheidung behalten wir deshalb genau im Auge. Ihre tatsächlichen Ausmaße sind bislang noch nicht abzusehen. Der Branchendienst EUWID bezifferte den deutschen Gesamtexport nach China im Jahr 2016 zwar auf beachtliche 767.000 Tonnen Kunststoffabfall.  Jedoch stamme daraus aus dem dualen System nur eine geringe Menge im unteren einstelligen Prozentbereich.

     

     Recyclingquoten sollen steigen

    In Medien und Branchenkreisen kursieren dennoch derzeit Mutmaßungen über künftigen Preisdruck und Kostensteigerungen. Auch mit einem Impuls für den Ausbau von Sortieranlagen und Recyclingkapazitäten wird gerechnet. Zugleich sehen Hersteller und Handel sich mit Forderungen konfrontiert, ihre Produkte recyclingfreundlicher zu gestalten. Die Wiederverwertungsquoten sollen 2019 ohnehin steigen, das dann geltende neue Verpackungsgesetz sieht es so vor.

     

    Mehr Klarheit in einigen Wochen

    Erste Präzisierungen für den Umgang mit den künftigen Entsorgungs-Vorschriften sind nach Auskunft der neu eingerichteten Zentralen Stelle Verpackungsregister in einigen Wochen zu erwarten. Sicher ist: Die Recyclingquoten sollen steigen. Noventiz behält alle sich abzeichnenden Entwicklungen im Blick und wird die besten Entsorgungsmöglichkeiten für seine Kunden ausloten. Wir schauen voraus. Damit Sie nicht das Nachsehen haben.

    Rücknahme ElektroG, Bußgeld ElektroG
    Noventiz informiert

    Änderungen ElektroG zum 15.08.2018

    Mit der Novellierung des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes (ElektroG) im Jahre 2015 sind weitreichende Änderungen für Hersteller und Vertreiber beschlossen worden. 2018 enden weitere Übergangsfristen und treten Änderungen in Kraft. So ändern sich zum 15.08.2018 die Gerätekategorien und -arten. Noventiz informiert über die Auswirkungen auf neue und bestehende Registrierungen.

     

    Wichtige Änderungen ElektroG: Umstellung der Gerätekategorien

    Die bisher geltenden 10 Kategorien und 32 Gerätearten werden entsprechend der europäischen WEEE-Richtlinie durch 6 neue Kategorien ersetzt. Die Änderung der Kategorien macht auch eine Anpassung der Gerätearten notwendig. Deren Anzahl wird auf nur noch 17 reduziert.

     

    Das sind die neuen Kategorien ab 15.08.2018:

    • Wärmeüberträger
    • Bildschirme, Monitore und Geräte, die Bildschirme mit einer Oberfläche von mehr als 100 cm² enthalten
    • Lampen
    • Geräte, bei denen mindestens eine der äußeren Abmessungen mehr als 50 Zentimeter beträgt (Großgeräte)
    • Geräte, bei denen keine der äußeren Abmessungen mehr als 50 Zentimeter beträgt (Kleingeräte)
    • Kleine Geräte der Informations- und Telekommunikationstechnik, bei denen keine der äußeren Abmessungen mehr als 50 Zentimeter beträgt

     

    Die Änderungen wirken sich nicht nur auf bestehende Registrierungen aus, sondern auch auf neu zu beantragende. Mit der Umstellung auf den sogenannten offenen Anwendungsbereich („Open Scope“) fallen sämtliche elektrischen und elektronischen Geräte in den Anwendungsbereich des ElektroG, sofern sie nicht explizit ausgenommen sind. Das führt dazu, dass zukünftig auch Produkte aus den Bereichen Möbel oder Bekleidung, die mit elektrischen Funktionen ausgestattet sind, erstmals registrierungspflichtig werden können.

     

    Wie sind Registrierungen zu beantragen?

    Für Produkte, die ab dem 15.08.2018 erstmal in den Anwendungsbereich des ElektroG fallen, können bereits ab dem 01.05.2018 Registrierungen beantragt werden. Die zuständige Behörde dafür ist die Stiftung ear. Zur Registrierung muss dort ein entsprechender Antrag gestellt werden. Den Registrierungsantrag können die Unternehmen selbst vornehmen oder einen Bevollmächtigten wie z.B. die Noventiz beauftragen.

    Die Registrierung ist so rechtzeitig vor dem geplanten Beginn des Vertriebes der Geräte zu beantragen, dass eine sachgerechte Prüfung des Antrags durch die Stiftung ear möglich ist. Laut eigenen Angaben kann das Verfahren zwischen 8 und 10 Wochen dauern. Bei erforderlichen Rückfragen oder einem sehr hohen Geschäftsaufkommen kann sich die Bearbeitungszeit jedoch auch verlängern.

    Am Ende der Registrierung und Prüfung bekommt der Hersteller bzw. der Bevollmächtigte eine Registrierungsnummer mit einem Registrierungsbescheid. Diese Registrierungsnummer – ein achtstelliger numerischer Zeichensatz – ist über die Webseite der Stiftung ear öffentlich abrufbar. Jeder Hersteller ist nach §6 Abs. 3 ElektroG verpflichtet, diese Nummer auf seinen Rechnungen anzugeben. Damit dokumentiert er die rechtskonforme Registrierung. Unabhängig von der Anzahl der in Verkehr gebrachten Marken, Geräte oder Artikel hat ein Unternehmen in der Regel nur eine Registrierungsnummer.

    Bei offenen Registrierungen nimmt die Stiftung ear ab dem 15.08.2018 mittels einer Überführungstabelle die Einordnung in die neuen Kategorien vor.

     

    Was geschieht mit bestehenden Registrierungen?

    Zu jeder bisherigen Geräteart ist eine Nachfolgegeräteart festgelegt. Zum 26.10.2018 wird die Stiftung ear bei allen bestehenden Registrierungen die bisherigen Gerätearten auf die entsprechende Nachfolgegeräteart umstellen. Die Änderungen werden sowohl im ear-Portal als auch im Verzeichnis der registrierten Hersteller vollzogen. Für die Umstellung hat der Gesetzgeber eine Übergangsfrist bis zum 31.12.2018 vorgesehen. Dennoch ist auch hier eine entsprechende Bearbeitungszeit durch die zuständige Behörde zu beachten.

    Neben eindeutigen Überführungen werden es auch automatische Überführungen geben. Bei letztgenannten müssen die Unternehmen prüfen, ob sie die Registrierung in der neuen Geräteart benötigen und ob eine weitere bzw. ersetzende Registrierung benötigt wird.

     

    Ohne Registrierung, aber auch bei einer falschen Registrierung, drohen Bußgelder bis hin zum Betriebsverbot. Daher klären Sie offene Fragen zu den neuen Gerätekategorien möglichst frühzeitig.  Unter 0221 – 80015870 stehen Ihnen die Experten von Noventiz dabei zur Verfügung. Sprechen Sie uns an, wir helfen Ihnen gerne weiter.

     

    systembeteiligungspflichtige Verpackungen, Verkaufsverpackungen
    VerpackG

    Systembeteiligungspflichtige Verpackungen

    Systembeteiligungspflichtige Verpackungen werden als mit Ware befüllte Verkaufs- und Umverpackungen definiert, die nach Gebrauch beim privaten Endverbraucher als Abfall anfallen. Hierbei kommt es nicht darauf an, ob diese Verpackungen tatsächlich beim privaten Endverbraucher anfallen. Fallen diese Verpackungen mehrheitlich beim privaten Endverbraucher an, dann sind diese zu 100 Prozent bei einem dualen System zu beteiligen. Eine Aufspaltung einer identischen Verpackung in eine systembeteiligungspflichtige und gewerbliche Menge ist insofern nicht zulässig.

    Zulässig ist hingegen, ein Produkt in zwei unterschiedlichen Verpackungen zu vertreiben, von denen eine als systembeteiligungspflichtig und die andere – zum Beispiel aufgrund der Größe, der äußeren Gestaltung oder des besonderen Vertriebsweges – als nicht systembeteiligungspflichtig einzustufen ist. Nicht systembeteiligungspflichtig sind somit Verpackungen, die typischerweise bei anderen Stellen als bei privaten Endverbrauchern als Abfall anfallen, zum Beispiel Umverpackungen zur Bestückung von Regalen, die in der Regel beim Vertreiber verbleiben, oder Groß- und „Bulk“-Verpackungen für den industriellen oder gewerblichen Bereich. Umverpackungen sind künftig wie Verkaufsverpackungen zu behandeln. Versandverpackungen gelten nun eindeutig als Verkaufsverpackungen und können nicht vorlizenziert werden.

    Systembeteiligungspflichtige Verpackungen: Mögliche Abzüge regelt § 7 Abs. 3 VerpackG

    Soweit in Verkehr gebrachte systembeteiligungspflichtige Verpackungen wegen Beschädigung oder Unverkäuflichkeit nicht an den Endverbraucher abgegeben werden, kann der Hersteller die von ihm für die Systembeteiligung geleisteten Entgelte von den betreffenden Systemen zurückverlangen, wenn er die Verpackung zurückgenommen und einer Verwertung entsprechend den Anforderungen des § 16 Absatz 5 VerpackG zugeführt hat. Die Rücknahme und Verwertung sind in jedem Einzelfall in nachprüfbarer Form zu dokumentieren.

    In diesem Fall gelten die betreffenden Verpackungen nach Erstattung der Beteiligungsentgelte nicht mehr als in Verkehr gebracht.

    Thema „Handelslizenzierung“

    Nach § 7 Abs. 6 VerpackG ist es Systembetreibern nicht gestattet, Vertreibern ein Entgelt oder sonstige wirtschaftliche Vorteile für den Fall zu versprechen, dass die Vertreiber Hersteller von systembeteiligungspflichten Verpackungen an ihr System vermitteln.

    Pflichten der Hersteller und Vertreiber zur Rücknahme und Verwertung von anderweitigen Verpackungen

    In § 15 VerpackG sind die Rücknahme- und Verwertungspflichten, die nicht unter den Begriff der systembeteiligungspflichtigen Verpackungen fallen bezüglich derjenigen Verpackungen geregelt, die nicht systembeteiligungspflichtig sind:

    • Transportverpackungen, § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 VerpackG
    • Verkaufs- und Umverpackungen, die nach Gebrauch typischerweise nicht bei privaten Endverbrauchern anfallen, § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 VerpackG
    • Verkaufs- und Umverpackungen, die wegen Systemunverträglichkeit nach § 7 Abs. 5 VerpackG eine Systembeteiligungspflicht nicht möglich ist, § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 VerpackG
    • Verkaufsverpackungen mit schadstoffhaltigen Füllgütern, § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 VerpackG

     

    Sie haben Fragen zur neuen Registrierungs- und Datenmeldungspflicht nach VerpackG? Dann nehmen Sie Kontakt zu uns auf. Sie erreichen unser Service-Team unter Telefon 0221 800 158-70 oder per Mail unter info@noventiz.de

    Zero Waste - Abfälle vermeiden
    Nachhaltigkeit

    Zero Waste: Das Ziel ist abfallfrei leben. Der Auftrag lautet klug managen.

    In jüngster Zeit nimmt die Diskussion um die aus Kalifornien stammende Bewegung Zero Waste in Deutschland wieder Fahrt auf. Mit der Ratgeber-Neuerscheinung  „Ohne Wenn und Abfall“ gibt Milena Glimbovski, Inhaberin eines verpackungsfreien Supermarkts in Berlin-Kreuzberg, Tipps zur Müllvermeidung. Doch sie muss selbst eingestehen: Auch in ihrem Geschäft geht es nicht hundertprozentig ohne Abfall.

    Ein kluges Verpackungsmanagement kann beide Ziele vereinen – den Wunsch vieler Konsumenten, weniger Verpackungen zu verbrauchen und das Ziel des Handels, die Ware sicher und keimfrei zu transportieren. Bei Noventiz bieten wir daher seit langem professionelle Lösungen an, den Umgang mit Verpackungsabfall rechtssicher zu organisieren. Damit die Auswirkungen auf die Umwelt minimiert und wertvolle Rohstoffe wiederverwendet werden können.

    Zero Waste: Kleiner Denkfehler und große Gebinde

    Der beste Abfall ist natürlich der, der gar nicht erst entsteht. Das gilt für den privaten Konsumenten wie für die gewerbliche Wirtschaft. Doch wo daheim ein Jutebeutel für den Einkauf reichen mag, sind im größeren Maßstab Verpackungslösungen gefragt, die hygienische Qualität und schadenfreien Transport auch über längere Distanzen gewährleisten. „Ein großer Fehler war die Annahme, der Laden würde gar keinen Müll produzieren“, schreibt Glimbovski in ihrem Buch über Lernprozesse bei der Gründung ihres alternativen Supermarkts „Original Unverpackt“ in Berlin-Kreuzberg. Reis, Nüsse oder Müsli musste auch sie in so genannten Großgebinden liefern lassen, Säcken aus Papier oder mitunter auch Plastik.

    In Kreisläufen denken, in Verantwortung handeln

    Für den Umgang mit diesen Verpackungen sind im Einklang mit dem Kreislaufwirtschaftsgesetz Lösungen gefragt, die dem Umweltschutz Vorrang geben. Deshalb sieht das Gesetz eine fünfstufige Abfallhierarchie vor. Zunächst ist die Abfallvermeidung zu fördern. Doch weil Zero Waste als richtiges und wichtiges Ziel nicht immer zu erreichen ist, folgen in der Hierarchie weitere Stufen: Vorbereitung zur Wiederverwendung, Recycling, energetische Verwertung, Beseitigung. Neben ökologischen Auswirkungen sind dabei auch technische, wirtschaftliche und soziale Folgen zu berücksichtigen.

    Mit seinen Abgrenzungsfragen, Anzeige- und Erlaubnispflichten, Vorgaben und Quoten birgt das Gesetz allerlei rechtliche Fallstricke. Wer daher den umfassenden Pflichten des Kreislaufwirtschaftsgesetzes nachkommen möchte, dem stehen wir bei Noventiz mit fundierter Beratung zur Seite. Egal ob Fragen zur Gewerbabfallverordnung oder dem kommenden Verpackungsgesetz, Noventiz steht für unabhängige, maßgeschneiderte Entsorgungslösungen. Für eine Zukunft nicht gänzlich abfall-, aber sorgenfrei.

    Recycling
    Nachhaltigkeit

    Weltklimakonferenz in Bonn

    Vom 6. bis 17. November treffen sich Tausende von Teilnehmern in Bonn zu einer der größten Konferenzen, die es je auf deutschem Boden gegeben hat: der 23. Weltklimakonferenz. Sie soll die Voraussetzungen dafür schaffen, dass das Pariser Abkommen zum Klimaschutz mit Leben erfüllt wird.

    Klimaschutzmacht

    Zum Verhandeln gehört das Handeln. Wissenschaftliche Studien haben immer wieder bewiesen: Recycling schützt das Klima: Noventiz trägt seinen Teil dazu bei, Tag für Tag. Wir sammeln, sortieren und verwerten Transport- und Verkaufsverpackungen umweltgerecht und im Einklang mit den geltenden Vorschriften. Durch die Zusammenarbeit mit Noventiz stärken unsere Kunden den Klimaschutz und unterstützen eine nachhaltige ökologische Entwicklung. Zum einen reduziert der erneute Einsatz von Sekundärrohstoffen (z. B. wiederverwerteten Verpackungen) den Verbrauch von Primärrohstoffen. Zum anderen setzt der Recyclingprozess von Verpackungen weniger umweltschädliches Kohlendioxid frei. Das renommierte Augsburger bifa-Umweltinstitut ist im Auftrag von Noventiz der Frage nachgegangen, wie hoch diese CO2-Einsparung ist. Über den eingesparten Wert informiert Noventiz die eigenen Kunden jährlich in Form eines Klimazertifikats, das den individuellen Beitrag zur Verringerung der Treibhausgase ausweist.

    Wirtschaft neugedacht

    Kreislaufwirtschaft bedeutet nachhaltig zu wirtschaften, indem Rohstoffe als natürliche Schätze begriffen und bewahrt werden. Die Ressourcen sind knapp, unser Ideenreichtum nicht. Umwelt- und Ressourcenschutz gehört seit dem Bestehen von Noventiz zur Unternehmensphilosophie. Nicht nur mit der Bewahrung kostbarer Rohstoffe. Überdies bemühen wir uns bei unserer Arbeit um sparsamen und effizienten Energieeinsatz. Entstehen dabei Emissionen, kompensieren wir diese mit dem Erwerb von entsprechenden Klimaschutzzertifikaten.

    Vernunft setzt sich durch

    Als duales System sorgt Noventiz seit dem 1. Januar  2017 für die haushaltsnahe Sammlung und Verwertung von Verkaufsverpackungen, die in den rund 40 Millionen Haushalten in Deutschland anfallen. Gemäß Verpackungsordnung dokumentieren wir unsere Arbeit jährlich mit einem Mengenstromnachweis, den Sachverständige prüfen. Noventiz Dual steht damit für die rechtssichere Dokumentation der zurückgenommenen Verpackungen und deren umweltgerechte Verwertung. Mit Recycling gewinnen alle: Produzenten, Verbraucher und Natur.

    Presseinformation Noventiz
    Pressemeldung

    Noventiz erfolgreich nach DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert

    Köln, 06.11.2017 – Nachdem bereits der TÜV Rheinland mehrere Jahre in Folge die Dienstleistungsprozesse der Noventiz ausgezeichnet hat, geht der Kölner Entsorgungsdienstleister mit der Zertifizierung nach den Vorgaben der DIN EN ISO 9001:2015 jetzt den nächsten Qualitätsschritt. Die akkreditierte Organisation ESC Cert GmbH bescheinigt in ihrem Audit, dass die Leistungen im Bereich der bundesweiten Rücknahme und Verwertung von Verkaufsverpackungen sowie sonstiger Altprodukte genauso den internationalen Normen entsprechen wie der Betrieb weiterer operativer Dienstleistungen im Bereich der Entsorgung.

     

    „Schon seit vielen Jahren setzen wir bei der Überprüfung unserer Prozesse auf externe Spezialisten wie den TÜV oder jetzt ESC Cert. Wir erhalten damit regelmäßig wertvolle Rückmeldungen zu unseren Prozessen, die uns helfen, die Zusammenarbeit mit unseren Kunden aktiv zu verbessern“ erläutert Noventiz-Geschäftsführer Dirk Boxhammer. ISO 9001 gilt weltweit als internationales Markenzeichen und definiert Mindestanforderungen an ein Qualitätsmanagementsystem. 2017 hat sich Noventiz daher entschlossen, die eigenen Prozesse und deren Wirksamkeit zum ersten Mal nach diesem Standard durch branchenerfahrene Auditoren unabhängig begutachten zu lassen.

     

    Die Zertifizierung ist ein weiterer Schritt, die betrieblichen Abläufe transparenter zu machen, Fehlerquellen frühzeitig zu erkennen und so das Vertrauen von Mitarbeitern, Kunden und Geschäftspartnern konsequent zu erhöhen. Das aktuelle Zertifikat der ESC Cert GmbH gilt sowohl für die Noventiz GmbH als auch die Noventiz Dual GmbH und ist bis zum 20. Oktober 2020 gültig.

     

    Über Noventiz:

    Der Dienstleister für abfallrechtliche Verpflichtungen wurde im Jahr 2007 in Köln gegründet und setzt mit über 70 Mitarbeitern bundesweit und in Europa pro Jahr rund 35 Millionen Euro um. Neben dem dualen System Noventiz Dual GmbH und dem zertifizierten Entsorgungsfachbetrieb Noventiz GmbH betreibt die Unternehmensgruppe mit der Noventiz Digital GmbH erfolgreich mehrere Online-Portale. Nach containerbestellung24 und online-aktenvernichtung startete 2016 mit elektroretoure24 ein neues Rücknahmeportal, mit dessen Hilfe Elektroaltgeräte gesammelt und fachgerecht entsorgt werden können.

     

    Hinweis: Die Pressemeldung können Sie HIER als pdf-Datei downloaden.