Gesetzliche Vorgaben für Unternehmen im Bereich Standortentsorgung

Beratung zur Standortentsorgung

Die Gewerbeabfallverordnung (GewAbfV) definiert die Anforderungen an die Standortentsorgung in Unternehmen. Mit der aktuellen Fassung, die zum 01.08.2017 in Kraft getreten und mittlerweile mehrfach geändert worden ist, sind die gesetzlichen Vorgaben noch einmal verschärft worden und der Gesetzgeber erweiterte die Vorgaben für Erzeuger und Besitzer von gewerblichen Abfällen, §§ 3 Abs. 1 u. 3, 4a GewAbfV. Unter anderem müssen verwertbare Abfälle getrennt erfasst werden, um möglichst sortenreine Abfallfraktionen zu schaffen. Dies ist die Voraussetzung für effizientes Recycling und hilft so, das Volumen des übrigen Restmülls zu reduzieren. Für Unternehmen sind damit erhöhte Aufwände zur Getrenntsammlung, Verwertung und Dokumentation verbunden. Bestehende Entsorgungskonzepte müssen überarbeitet werden und es treten Fragen und Unsicherheiten im Bereich der Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben auf. Häufig sind die gesetzlichen Vorgaben nicht im Detail bekannt und Unternehmen riskieren Bußgelder.

Gesetzeskonform nach GewAbfV mit Noventiz

Mehr denn je sind Spezialisten gefragt, die über Expertenwissen und langjährige Erfahrungen verfügen, und Unternehmen bei der Erfüllung ihrer gesetzlichen Vorgaben nach GewAbfV unterstützen können.

Noventiz hat speziell in diesem Bereich einen Service für Unternehmen entwickelt. Im Rahmen der Standortanalyse erfolgt eine genaue Bewertung der Entsorgungssituation vor Ort. So können gemeinsam mit den Verantwortlichen im Unternehmen Konzepte zur Optimierung entwickelt werden, um ein optimales Roh- und Reststoffmanagement umzusetzen. Denn letztlich erhöht eine konsequente Trennung und Sammlung einzelner Materialfraktionen nicht nur die Möglichkeit, Kosten zu senken, sondern schafft auch die Chance, aus Reststoffen Wertstoffe zu machen.

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Analyse Ihrer Entsorgungssituation in 3 Schritten

Im Rahmen der langjährigen Erfahrung hat Noventiz einen Prozess entwickelt, um Unternehmen bestmöglich bei der Umsetzung ihrer Pflichten nach der Gewerbeabfallverordnung (GewAbfV) zu unterstützen. Dieser Prozess erfolgt in 3 Schritten:

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Herr Vincenzo Andronaco im Standort Hamburg
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Häufige Fragen im Bereich Standortentsorgung

Die Gewerbeabfallverordnung (GewAbfV) regelt die gesetzlichen Anforderungen an die Standortentsorgung von gewerblichen Abfällen in Deutschland. Seit ihrer Überarbeitung im Jahr 2017 wurden die gesetzlichen Anforderungen mehrfach verschärft. Die Gewerbeabfallverordnung verpflichtet Unternehmen, verwertbare Abfälle wie Papier, Holz, Metalle, Kunststoffe und Glas getrennt zu erfassen und einer Recycling- oder Verwertungsmaßnahme zuzuführen. Ziel der Verordnung ist es, die Recyclingquoten zu erhöhen und die Umweltbelastung durch Abfälle zu reduzieren. Eine nicht ordnungsgemäße Standortentsorgung kann nicht nur zu erhöhtem Restmüllaufkommen führen, sondern auch zu Bußgeldern und Sanktionen. Daher müssen Betriebe ihre Entsorgungskonzepte regelmäßig anpassen, um den Vorgaben der Gewerbeabfallverordnung zu entsprechen. 

Unternehmen sind gemäß den Vorgaben der Gewerbeabfallverordnung (GewAbfV) gesetzlich verpflichtet, ihre Abfälle ordnungsgemäß und umweltgerecht zu entsorgen. Dazu gehören die Getrennthaltungspflicht, die Einhaltung von Recyclingquoten und die Dokumentation der Entsorgungsprozesse. Je nach Branche und Abfallart müssen Betriebe geeignete Entsorgungskonzepte entwickeln und sicherstellen, dass ihre Abfälle fachgerecht durch zertifizierte Entsorgungsunternehmen verarbeitet werden. 

Unternehmen, die gegen die Vorschriften der Gewerbeabfallverordnung (GewAbfV) verstoßen, müssen mit hohen Bußgeldern und Sanktionen rechnen, denn die unsachgemäße Entsorgung von Abfällen kann schwerwiegende Konsequenzen haben. Insbesondere die illegale Entsorgung gefährlicher Abfälle kann hohe Geldstrafen oder Betriebsschließungen nach sich ziehen. Darüber hinaus droht ein Reputationsverlust, der sich negativ auf das Unternehmensimage auswirken kann. 

Die Definition eines Entsorgungsfachbetriebs erfolgt im § 56 Abs. 2 KrWG, des Kreislaufwirtschaftsgesetzes, der deutschen Umsetzung der Europäischen Richtlinie 2008/98/EG über Abfälle. Um diese Zertifizierung zu erhalten, muss ein Unternehmen laut § 56 KrWG spezifische Anforderungen erfüllen und besonders qualifiziert sein. Zu diesen Anforderungen zählen unter anderem Zuverlässigkeit, besondere Sachkenntnis von Inhaber und Mitarbeitern, eine entsprechende technische Ausstattung sowie die Pflicht zur Dokumentation der abfallwirtschaftlichen Tätigkeiten. Ein Betrieb kann verschiedene Tätigkeiten ausüben, die jeweils strengen Anforderungen unterliegen und einzeln geprüft und zertifiziert werden. Zu diesen Tätigkeiten zählen das Sammeln, Befördern, Lagern, Behandeln, Verwerten, Handeln und Makeln von bzw. mit Abfällen. 

Ein zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb ist ein zuverlässiger Partner im Bereich Abfallentsorgung. Er unterliegt besonderen Auflagen und wird regelmäßig überprüft sowie neu zertifiziert. Durch die Zertifizierung ist ein Entsorgungsfachbetrieb daher leicht als zuverlässiger Dienstleister erkennbar. 

Die Standortentsorgung betrifft eine Vielzahl von Branchen, darunter: 

  • Industrie und Produktion (z. B. Chemie, Automobil, Metallverarbeitung) 
  • Logistik (z. B. Verpackungen, Retourenabfälle) 
  • Gastronomie und Hotellerie (z. B. Lebensmittelreste, Verpackungsmaterialien) 
  • Großhandel und Einzelhandel (z. B.  Lebensmittelreste, Verpackungsmaterialien, Fette, Holz, Kunststoffe)  
  • Gesundheitswesen (z. B. medizinische Abfälle, Gefahrenstoffe) 
  • Büro- und Verwaltungsgebäude (z. B. Papier) 


Jede Branche hat spezifische Anforderungen, die bei der Entsorgung berücksichtigt werden müssen, um gesetzlichen Vorgaben gerecht zu werden.
 

Die Gewerbeabfallverordnung (GewAbfV) schreibt für verschiedene Abfallarten eine separate Entsorgung vor. Dazu zählen unter anderem: 

  • Gefährliche Abfälle (Chemikalien, Lacke, medizinische Abfälle) 
  • Bioabfälle (Lebensmittelreste, kompostierbare Verpackungen) 
  • Papier, Pappe, Karton (Akten, Verpackungsmaterialien) 
  • Verpackungen (Kunststoffe, Glas, Metall) 


Die korrekte Trennung und Entsorgung dieser Abfälle ist nicht nur gesetzlich vorgeschrieben, sondern ist auch essentiell für die Ressourcenschonung und den Umweltschutz. 
 

Ein Abfallbeauftragter ist eine nachweislich fachkundige Person, die innerhalb des Unternehmens unter anderem für die Überwachung der Abfälle von der Entstehung bis zur Verwertung bzw. Entsorgung zuständig ist (§ 9 AbfBeauftrV). In vielen Fällen spielt der Abfallbeauftragte eine zentrale Rolle bei der Umsetzung der Gewerbeabfallverordnung (GewAbfV), insbesondere bei der Einhaltung der Vorgaben zur Standortentsorgung. Die Gesetzeslage erlaubt es, den Posten mit einem externen Experten zu besetzen, § 5 AbfBeauftrV. 

Im Juni 2017 ist die überarbeitete Version der Abfallbeauftragtenverordnung (AbfBeauftrV) in Kraft getreten. Sie definiert im Detail, welche Unternehmen einen Abfallbeauftragten benötigen. Dazu zählen beispielsweise Deponien oder Krankenhäuser und Kliniken, aber auch Hersteller und Vertreiber, die pro Jahr gewisse Mengen an Verkaufsverpackungen oder Transportverpackungen zurücknehmen. Ein Abfallbeauftragter unterstützt dabei, die Anforderungen der Gewerbeabfallverordnung umzusetzen und eine rechtskonforme Standortentsorgung sicherzustellen.  Die vollständige Angabe aller Betriebe, die einen Abfallbeauftragten bestellen müssen, finden Sie hier in der Abfallbeauftragtenverordnung. 

Beratung mit externen Abfallbeauftragten

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