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    „Mülltrennung wirkt“ – eine Initiative der dualen Systeme

    Noventiz ist Teil der Initiative „Mülltrennung wirkt“, eine Kampagne der dualen Systeme und klärt mit über Recycling in Deutschland auf – wie es funktioniert und was es bringt: Getrennte Verpackungen bleiben getrennt und können daher recycelt werden.

    Noventiz klärt auf

    Die Informationskampagne der dualen Systeme, die auch Noventiz unterstützt, verfolgt das Ziel, über Recycling in Deutschland aufzuklären. Dabei möchten wir zeigen, dass korrekt getrennte Verpackungen besser recycelt werden können, was im Endeffekt uns allen zugutekommt. Um Verbraucherinnen und Verbraucher bundesweit zu erreichen und ein Bewusstsein für Mülltrennung zu schaffen, möchten wir zum Thema Recycling aufklären und Tipps geben, welcher Abfall in welchen Müll gehört.

    Was gehört wo rein?

    Übersichtliche Listen helfen bei der Mülltrennung: Tabellen zum Download, in unterschiedlichen Sprachen und zum Ausdrucken hat die Kampagne „Mülltrennung wirkt“ hier zusammengestellt.

    Recycling fängt beim Verpackungsdesign an

    Hochgradig recyclingfähige Verpackungen – das verlangt nicht nur der umweltbewusste Verbraucher, sondern dies ist auch ein Ziel des Verpackungsgesetzes (VerpackG). Stellt sich für die Industrie die Frage: Wie recyclingfähig sind meine Verpackungen?

    Mit unserer anerkannten Prüfmethode 4Recycling, basierend auf dem jeweils aktuell geltenden Mindeststandard der Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister prüfen wir Verpackungen hinsichtlich der Recyclingfähigkeit und beraten Unternehmen ihre Verpackung von Anfang an recyclingfreundlich zu entwickeln.

    Möchten Sie als Unternehmen mehr über unsere Prüfmethode wissen?

    Fragen und Antworten

    Vermeidung einer Vermüllung von Umwelt und Ozeanen

    Abfälle, die in die Natur geraten, gefährden Kleintiere und Pflanzen. Kunststoffe zum Beispiel schaden der Umwelt durch sich absetzendes Mikroplastik oder übertragene Schadstoffe. Gefährdet sind insbesondere auch unsere Ozeane. Drei Viertel des Abfalls im Meer bestehen aus Kunststoffen. Tausende Tiere, von Fischen über Wale bis hin zu Delfinen und Seevögeln, sterben daran, weil sie sich zum Beispiel im Müll verfangen, an Plastiktüten ersticken oder weil sie den Abfall mit Nahrung verwechseln. Kunststoffe zersetzen sich extrem langsam – über Jahrhunderte oder sogar Jahrtausende. Sie zerfallen allenfalls mit der Zeit in kleinere, wasserunlösliche Partikel, bis hin zu Mikroplastik. In den Ozeanen gelangt dieses Mikroplastik in die Meerestiere und über die Nahrungskette schließlich auch in den menschlichen Körper. Der Umweltschaden, den nicht korrekt entsorgte (Kunststoff-)Abfälle verursachen, ist immens.

    Zu Hause korrekt entsorgte Verpackungen dagegen gelangen in der Regel nicht in die freie Natur oder Ozeane. Im Gegenteil: Sie werden nach der getrennten Sammlung durch die Verbraucher*innen in hochmodernen Sortieranlagen in die verschiedenen Materialarten sortiert und gehen dann in spezialisierte Verwertungsanlagen. Das schützt die Umwelt und wichtige Rohstoffe bleiben erhalten.

    Etwa 4,8 bis 12,7 Millionen Tonnen Kunststoff gelangen jedes Jahr in unsere Meere. Diese Plastikabfälle stammen nicht nur von Schifffahrt und Fischerei. Ein Großteil wird von Land aus über Flüsse und Wind in die Meere getragen. Gerade in Ländern, die über keine gut funktionierende Abfallsammlung und -entsorgung verfügen, geraten große Mengen an Müll in die Umwelt. So stammt der Hauptteil der Kunststoffabfälle in den Meeren (90 Prozent) aus zehn Flüssen, davon acht in Asien sowie dem Nil und dem Niger. Die größten Mengen kommen dabei aus dem Gelben Fluss (China), dem Yangtse (China), dem Mekong (Vietnam) und dem Ganges (Indien). Doch auch in Deutschland, wo ein effektives Sammel- und Recyclingsystem für Verpackungsabfälle aus Privathaushalten existiert, ist achtlos weggeworfener Abfall ein großes Problem. Dazu zählen vor allem Einwegkunststoffverpackungen wie zum Beispiel To-go-Becher. Dafür gibt es sogar einen Begriff: Littering. Der Umwelt zuliebe sollten Abfälle wieder mit nach Hause genommen werden, um sie dort in die richtigen Mülltonnen oder Abfallcontainer zu entsorgen. Nur so bleiben etwa gebrauchte Verpackungen dem Wertstoffkreislauf erhalten und neue Verpackungen können daraus entstehen.

    Grundsätzlich sorgt der Gesetzgeber über das Verpackungsgesetz zunächst dafür, dass wir in Deutschland ein gut funktionierendes Sammel- und Recyclingsystem für Verpackungsabfälle haben. Darum kümmern sich die dualen Systeme. Das Gesetz verpflichtet Hersteller von Verpackungen, sich finanziell an der Sammlung, Entsorgung und Verwertung von Verpackungen zu beteiligen und legt hohe Recyclingquoten fest. Um zusätzlich die Vermüllung unserer Umwelt und Ozeane durch Kunststoffe zu vermeiden, verbietet der Gesetzgeber seit dem 3. Juli 2021 viele Einwegprodukte aus Kunststoff. Dazu zählen zum Beispiel:

     

    • To-go-Becher aus expandiertem Polystyrol (häufig bezeichnet als “Styropor”)
    • Einweg-Geschirr, auch aus „Bioplastik“ oder Pappe (mit Kunststoffanteil oder beschichtet)
    • Fast-Food-Verpackungen
    • Trinkhalme
    • Rühr- und Wattestäbchen

     

    In den nächsten Jahren werden noch weitere Regelungen in Kraft treten. So müssen ab 2023 Caterer, Lieferdienste und Restaurants ihren Kund*innen Mehrwegbehälter als Alternative zu Einwegbehältern für Essen und Getränke zum Mitnehmen und Bestellen anbieten, die für die Kund*innen nicht teurer sind als Einweglösungen.

    Darüber hinaus engagiert sich die Bundesregierung weltweit für die Vermeidung von Plastikmüll und den Schutz der Meere. So wurden zum Beispiel mit anderen beteiligten Staaten Aktionspläne gegen die Meeresvermüllung vereinbart und Partnerländer werden finanziell beim Aufbau von Abfall- und Kreislaufmanagementsysteme unterstützt.

    In Deutschland haben wir ein sehr gut funktionierendes Sammel- und Recyclingsystem für Verpackungsabfälle aus Privathaushalten. Das heißt, alle Abfälle, die Du zu Hause richtig trennst und entsorgst, gelangen nicht in die Umwelt und Ozeane! Im Gegenteil: Verpackungen aus der Gelben Tonne oder dem Gelben Sack sowie aus der Papier- und Glassammlung gehen nach der Sammlung und Sortierung in spezialisierte Verwertungsanlagen. Mit der richtigen Trennung von Restmüll und Verpackungen leistest Du also einen wichtigen Beitrag für Umwelt, Klima und Ressourcen.

    Richtige Mülltrennung ist kinderleicht – wie das funktioniert, erfährst Du hier.

     

    Darüber hinaus kannst Du aber noch mehr tun. Hier nur einige Beispiele:

    • Nutze möglichst Mehrwegverpackungen oder -behältnisse.
      Das betrifft natürlich Verpackungen im Handel wie Mehrweg-Pfandflaschen aber auch den Umgang mit Verpackungen unterwegs. Zum Beispiel:
      • Verwende Deinen eigenen Becher, wenn Du einen Coffee to go trinkst, oder nutze einen Pfandbecher, den viele Gastronomiebetriebe bereits gemeinsam mit offiziellen Mehrwegsystemen alternativ anbieten.
      • Verpacke den leckeren Snack für unterwegs in eine Brot- bzw. Lunchbox anstatt in Butterbrottüten oder Frühstücksbeutel.
    • Vermeide unnötige Abfälle, verwende zum Beispiel Jutebeutel statt Plastiktüten oder kaufe Dein Gemüse und Obst lose.
    • Vermeide kleinste Verpackungsgrößen, zum Beispiel Probepackungen oder Einzelportionen, sondern greife möglichst zu großen Verpackungen.

    Nimm Abfalltüten mit, wenn Du ein Picknick planst, und trenne und entsorge dabei anfallende Abfälle zu Hause.

    Haben Sie noch Fragen?